Skip to main content

Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück

In „Das Streben nach Glück“ übernimmt der sonstige Strahlemann Will Smith die Rolle des typisch amerikanischen Underdogs, der vom Tellerwäscher zum Millionär avanciert, im übertragenen Sinne natürlich. Tragischer und tränendrüsendrückender könnte ein Film gar nicht sein. Der Verweis auf den realen Bezug der Hauptperson ist natürlich so übertrieben, wie Hannover 96 Wunsch auf Teilnahme am UEFA Cup im Jahre 2007. Inspiriert wurde das Drehbuch von der realen Person Chris Gardner. Für den Film wurde dann alles entsprechend übertrieben, damit der American Dream besser getroffen wird. Jetzt könnte man dem Film vorwerfen, neoliberale Propaganda zu sein.

Ist er auch irgendwie. Wenn man jedoch mit seiner Freundin auf dem Sofa sitzt und diesen treusorgenden Vater bei seinem langsamen aber stetigen Aufstieg beobachtet, dann liegt der Duft von potenziellem Beischlaf in der Luft. Und dann schaut man da großmütig drüber hinweg. Insgesamt ist Das Streben nach Glück solide Handwerkskunst. Die beiden Hauptfiguren harmonieren perfekt, sind ja auch im echten Leben Vater und Sohn. Es gibt keine Überraschung, die Story ist von vorne bis hinten vorhersehbar und genau das richtige für Leute, die sich in einer mittelschweren Krise befinden und mal wieder sehen wollen, dass es irgendwie doch gut wird, sofern man seinen Arsch hochkriegt und Will Smith heißt.

Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

2 Kommentare zu “Das Streben nach Glück

  1. Pingback: Mal was Kurzes | Prickelwelt.de

Kommentar verfassen