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Umzug 2007: Zwischenfazit

Kurz vor der bereits dritten Nacht in der neuen Wohnung wird es Zeit für einen kleinen Rückblick. Erst jetzt sind Kopf und Körper wieder fit für ein paar zusammenfassende Worte. Der Umzug gestaltete sich deutlich schwieriger als geplant. Kein Wunder, wenn drei wichtige Eckpfeiler der Aktion kurz vor und noch während des Umzuges sehr heftig von einem Magen-Darm-Virus befallen werden, den Junior aus der Schule angeschleppt hat. Ich hätte nicht gedacht, dass einen dies in Verbindung mit der körperlichen Anstrengung so aus der Bahn werfen kann. Als Junior ein Tag deswegen krank war, dachte ich noch, dass das letzte Mal bei mir ja schon eine halbe Ewigkei her sei. Und schon einen Tag später umarmte ich selbst die Kloschüssel.

Der Umzug lief chaotischer ab, als ich in meinen schlimmsten Träumen befürchtet hätte. Das Kinderbett ist da, die dazu passenden Schrauben natürlich nicht usw. Wenn wir nicht so zuverlässige Helfer gehabt hätten, dann würden wir noch jetzt in einem riesigen Haufen Kisten sitzen. An dieser Stelle nochmal ganz dicken Dank, ihr ward großartig. Es hat sich gelohnt, so langsam lichten sich hier die Reihen. In der Küche liegen die verfugten Fliesen, wir können also dort weitermachen. Im Wohnzimmer sieht es auch soweit gut aus, das für Junior gerade in so einer Situation wichtige TV-Programm läuft auch wieder. So ganz, ganz langsam schleicht sich ein Gefühl von Wohnlichkeit ein und man ahnt, wo das alles mal enden wird. Es wird langsam gemütlich.

Das erste Frühstück ist gegessen, die erste Nacht im neuen Bett geschlafen. Das erste Vollbad war so ungeheuer entspannend und selbst die zunächst mehr als schüchternen Katzen starten neugierig ihre Entdeckungstouren. Die nächsten Tage werden nochmal richtig stressig, aber wir wissen inzwischen ganz genau, warum wir das hier alles machen. Fotos folgen noch.

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