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Super Bowl XLI: Colts gewinnen

Super Bowl XLIIn der gestrigen Nacht fand im Stadion der Miami Dolphins mit dem Super Bowl XLI das wohl bedeutendste Sportereignis des Jahres statt. Ich habe leider nur bis nach der Halbzeitshow mit Prince durchgehalten, sah bis dahin aber eine hochklassige, von vielen kleinen Fehlern geprägtes Match. Nach nicht einmal 20 Sekunden ging Chicago mit einem 90 Yard Kick-Off-Return in Führung – ein herber Schlag für den kleinen Favoriten Indianopolis Colts.

Danach hatten die Colts das Spiel mehr oder weniger im Griff und kontrollierten das Spiel vor allem mit ihrer starken Offensive. Für Colts-Quarterback Manning freut es mich besonders. Er galt zwar schon vorher als bester Quarterback der Liga, für einen Titel reichte es bisher nicht, seine Nerven spielten ihm meistens einen Streich. Trauriges Detail am Rande: Erstmals stand ein schwarzer Trainer im Super Bowl und dann gleich auf beiden Seiten. Das daraus so eine große Nummer gemacht wurde, zeigt, dass in den Vereinigten Staaten eben doch noch nicht alle Menschen selbstverständlich „gleich“ sind.

Der übertriebene Patriotismus ist mir übrigens auch jedes Jahr ein Dorn im Auge. Nationalhymne, Live-Schaltung zu den Soldaten im Irak und eine über das Stadion rasende Fligerstaffel, das gibt es eben nur jenseits des Teiches. Die Show von Prince war trotz massiven Regens ziemlich gelungen. Erstaunlich, wie viel Energie der kleine Mann versprüht.

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