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MacWorld Expo 2007: iPhone mit Touchscreen

iPhone

Da hat Steve Jobs aber mit dem iPhone ein dickes Ding vorgestellt, dessen Geschichte so lang ist, dass sie fast von Michael Ende stammen könnte. Mit dem iPhone ist fast alles möglich: telefonieren, Musik hören, Filme und Fotos schauen, surfen, mailen und all die Dinge, auf die Nerds stehen. Bei dem Gerät handelt es sich quasi um einen Widescreen iPod mit Touchpad, OSX als Betriebssystem, Videofunktionen und Internet. Quasi einer eierlegenden Wollmilchsau.

Der Clou ist dabei die ebenso innovative wie intuitive Multitouch-Bedienung. Statt mit einem Stylus rumzufuchteln nimmt man einfach die Finger. Das Widescreen-Display ist 3,5 Zoll groß und verfügt über eine Auflösung von 320 x 480 Pixel. Als Clou hat das Gerät mehrere Sensoren. Der Lagesensor ermittelt, ob das Gerät hochkant oder waagerecht gehalten wird und passt entsprechend die Bildschirminhalte darauf ab. Hält man das Gerät ans Ohr erkennt dies ein Näherungssensor und schaltet das Display ab, um eventl. Falscheingaben zu verhindern. Ein weiterer Sensor passt die Display-Beleuchtung an das Umgebungslicht an.

Kommen wir zu den technischen Daten:

  • Maße: 115 x 61 x 11,6 mm
  • Gewicht: 135 g
  • Verbindung: Edge, WLan, Bluetooth
  • Kamera: 2 Megapixel
  • Anschlüsse: Sim-Steckplatz, Kopfhörer, Mikrofon, iPod Connector
  • Akku: 5 Stunden bei Video, Surfen, Telefonieren, 16 Stunden bei Audio only
  • Speicher: Flashspeicher mit 4 bzw. 8 GB

Der Musik-, Video- und Fototeil des iPhone kann mit iTunes synchronisiert werden, die Bedienung ist dabei denkbar einfach. Daneben können von Mac auch Adressen, Email, Safari-Bookmarks, iCal-Termine synchronisiert werden. Als Webbroswer kommt Safari zum Einsatz, der Mail-Client erinnert an Mail.App und unterstützt sowohl POP, Imap und Push-Imap. Außerdem ist bei jedem iPhone ein Yahoo Imap Account dabei. Neben den üblichen Web-Anwendungen sind zahlreiche Widgets an Bord wie Börsenkurse oder Wetterinformationen. Weiter lässt sich gut mit dem integrierten Google-Maps spielen. Während der Keynote ermittelte das iPhone den Konferenz-Center und zeigte den nächstegelegenen Starbucks in Google Maps an. Mit einem Klick wurde die Telefonverbindung aufgebaut und Steve Jobs bestellte unter tosendem Gelächter 4.000 Latte zum Mitnehmen.

In einer weitere Demo lies sich Jobs anrufen. Die Musik wurde beim eingehenenden Anruf automatisch unterbrochen. Zunächst wurde der Anrufer als Contact hinterlegt und ihm dann ein gewünschtes Foto gemailt. Alles während der laufenden Unterhaltung. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die Demo auf der Apple-Seite anzusehen, wirklich extrem beeindrucken. Von der Bedienung und vom Design ist es nicht besser zu machen. Das Gerät kommt im Juni in den Staaten exklusiv mit Cingular als Partner. Preislich bewegt sich das Schmuckstück bei 499 US-Dollar (4GB) sowie 599 US-Dollar (8 GB). Jeweils mit einem Vertrag über zwei Jahre. in Deutschland kommt das Gerät im vierten Quartal auf den Markt, in Asien erst 2008.

Mich persönlich stören die meiner Meinung nach zu kurze Akkulaufzeit sowie der zu geringe Speicher. Was sind schon vier bzw. acht GB, wenn man dort Filme und eine abwechslungsreiche Audio-Auswahl unterbringen will? Apple peilt mit dem iPhone einen Marktanteil von 1% an, was in etwa 10 Millionen Geräten entspricht. Sexy ist das Gerät auf jeden Fall.

4 Kommentare zu “MacWorld Expo 2007: iPhone mit Touchscreen

  1. Tastensperre beim einstecken in die hosentasche gibts hoffentlich auch…

    Wo ich auch angst vor haette ist den touchscreen t irgendwie zu demolieren, zu zerkratzen oder indem ich zuviel punktuellen druck ausübe…

    wie „unkaputtbar“ das teil ist waere auch schon schön zu wissen,toll ist es so schon auf jeden fall.

  2. Pingback: Anonymous

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