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Flutsch und Weg (Flushed Away)

Flutsch und Weg (Flushed Away)

Inhalt:

So kann man es aushalten. Ratte Roddy führt in seinem goldenen Käfig im ehrwürdigen Londoner Stadtteil Kensington ein Leben in Saus und Braus. Da spuckt das Klo die Kanalratte Sid aus. Nach einer kleinen Auseinandersetzung wird Roddy in die Kanalisation gespült und Sid nimmt den Platz im Goldkäfig ein. Dort unten hat die böse Kröte Toad das sagen. Durch einen Zufall trifft er Rita, die auf der Flucht vor ein paar zwielichtigen Ratten ist. Die beiden kommen sich näher und nehmen gemeinsam den Kampf gegen Toad und seine Gang auf. Dieser hat nämlich einen fürchterlichen Plan, der allen Kanalisationsbewohnern das Leben kosten kann.

Kritik:

Moment, das sieht doch sehr stark nach Wallace & Gromit aus. Stimmt, denn Flutsch und Weg entstand in Ko-Produktion von den Aardman Studios und Dreamworks. Aber zum ersten Mal haben die Figuren im Film nur den Look von Knetmasse, denn sie entstanden komplett am Computer. Ein kleines Goodbye an die Stop-Motion-Technik, in der noch Wallace & Gromit zuletzt gedreht wurde.

Der Filmspaß leidet aber nicht darunter. Flutsch und Weg ist eine turbulente Mischung aus James Bond und Indiana Jones mit viel Tempo, Witz und viel Action. Dabei kommen sowohl die Kleinen als auch die Großen voll auf ihre Kosten. Technisch spielt der Film in der ersten Liga, an dem eigenwilligen Knetfiguren-Look kann man sich kaum satt sehen. In den Bildern stecken enorm viele verstecke Gags, die erst beim zweiten Anschauen auffallen.

Allein die Hintergründe bieten so viele kleine Details, einfach herrlich. Weniger gut ist die deutsche Synchronisation. Ralf Bauer kann eben nicht den tollen Dialekt rüberbringen, der im Original von Hugh Jackman perfekt den versnobten Kensington-Ton trifft. Das Highlight des Films sind die Nacktschnecken, die immer dann aufkommen, wenn wie in Disney-Klassikern gesungen wird.

Infos:

Titel/Originaltitel: Flutsch und Weg/Flushed Away
Herkunftsland/Jahr: USA, 2006
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 07. Dezember 2006
Regie: David Bowers, Sam Fell
Drehbuch: Dick Clement, Christopher Lloyd
Deutsche Sprecher: Ralf Bauer, Jessica Schwarz
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★★☆☆☆

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