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Popstars Finale: Drei Stunden Leid und Elend

Monrose

Gestern war es also soweit. Ein halbes Jahr lang habe ich Popstars erfolgreich ignoriert. Es war nicht der Cover-Skandal, der mich das Finale begleiten ließ. Die Missy ist Fan der Serie und ich kann eben nicht aufstehen, wenn ich hinter dem Ohr gekrault werde. So lag ich nun also bis zum bitteren Ende auf dem Sofa und erfuhr auf bitterste Weise, warum ich so etwas eigentlich nicht sehe.

Moderiert von D-Promi und Flugzeuge-im-Bauch-Vernichter Oli P. versuchte die Jury bei jeder Gelegenheit, möglichst viele Emotionen bei den bis in die Haarspitzen angespannten Mädels zu provozieren. Und wozu das alles? Nur um in einer Retortenband mitzusingen, an die sich in einem Jahr vermutlich niemand mehr erinnern können wird. Was ist aus der Zeit geworden, in der sich Musiker im Proberaum zusammen gefunden haben und einfach gerockt haben? Gestern gab es zwei Songs vom kommenden Album von Monrose – so der beschränkte Name der Band – zu hören. Austauschbarer könnte Popmusik nicht mehr sein. Wozu braucht man da Sängerinnen?

Mein persönliches Highlight war jedoch das Ende. Das letzte Band-Mitglied musste per Telefonvoting gewählt werden. Natürlich wünschte sich jede der beiden Kandidaten, dass auch brav für die jeweils andere angerufen wird. Hallo? Kann man da nicht wenigstens da ehrlich sein und der anderen höflich einen Genickbruch wünschen? Dann brachte ein Notar den Umschlag rein. Von Hüpfdohle Detlef D! Soost folgte der Witz schlechthin. “Jetzt wollen wir es nicht weiter spannend machen.” Den finalen Namen sagte er dann jedoch erst ca. fünf Minuten später, als dann beide Mädels dem Kollaps näher waren.

Und nun? Die ersten beiden Songs klingen ziemlich unterdurchschnittlich. Popsongs aus der Konserve, bei denen es wirklich egal ist, wer sie letztlich singt. Zwischen dem ältesten und jüngsten Bandmitglied liegen zehn Jahre. Unterschiedlicher könnten die Figuren gar nicht sein, Krach ist da vorprogrammiert. Aber was kümmert es mich? Wenigstens das Ohr-Ding war richtig gut.

4 Kommentare zu “Popstars Finale: Drei Stunden Leid und Elend

  1. Danke dafür, dass du auf dem Sofa sitzen geblieben bist auch wenn es nur aus egoistischen Gründen gewesen ist. 🙂

    Es war eigentlich ein schöner Abend, ABER die Sprüche vom gekrauelten Anhang zwischen durch waren manchmal ganz schön nervig. Hätte mir aber klar sein müssen im Vorfeld. Da ich schon zu anderen Ausstrahlungen von Popstars mir solche Dinger anhören musste.

    Als Kati da vorne stand musste doch ein wenig der Pulli von Olly herhalten zum reingreifen und dann der Schock auf den ich erstmal eine rauchen musste. Kati ist raus. Sch****, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das es von ihr noch was im Plattenladen zu hören gibt. Sollte der Musikstil mir gefallen dann kauf ich eine, diese Stimme ist der Hammer.

    Mit der Auswahl der Damen bin ich nicht so zu frieden aber so sind nun mal die Geschmäcker unterschiedlich. Ich werd mal abwarten wie die drei sich so machen. Sind es wirklich neue Engel und können sie an den Erfolgen der eigentlichen Engel anknöpfen, zu den ich ins Konzert gewackelt bin?

  2. Pingback: inpcblog
  3. Glaube ich irgendie nicht. Bei den No Angels ka mder Faktor des neuen dazu, es war die erste Casting Band hierzulande. War doch bei Big Brother das geleich. Die erste Season war der Hit, weil es total neu war, udn dann….
    Aber mal sehen.

  4. Ich finde es ziemlich übel wie man nur so kritisieren kann (siehe oben erster Eintrag). Die Mädels haben alle wirklich alles gegeben. Sie waren bzw. sind alle gut. Die Lieder des Albums sind meiner Meinung nach sehr gut. Es ist mal was anderes an Musiktönen. Finde sie Klasse die Mädels. Na ja eines muss ich allerdings auch sagen, ist nicht so toll wie sie das alles immer rauszögern und die Mädels dann schwitzen und zittern lassen. Aber das gehört wohl bei solchen Shows dazu…….. Dass Kati nicht in die Band kam finde ich nicht allzu tragisch, obwohl sie eine sehr gute Stimme hat.Sie kam mir etwas falsch vor. Weiß nicht warum aber ist so. Sie hatte eben so eine von sich selbst überzeugte Art an sich. Na ja Schwamm drüber……. Ob die Mädels weiter kommen oder wie lange sie bestehen wird man sehen. Die No Angels waren gut, vielleicht sind sie noch besser. Kann aber auch sein, dass es nach ein paar Wochen schon wieder zu Ende ist. Denke es kommt auch viel auf das Miteinander an und welche Lieder sie noch bekommen… Ich wünsche den Dreien dennoch viel Glück bei ihrer „hoffentlich großen“ Karriere.

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