Skip to main content

Heroes: Save the Cheerleader, save the world

Heroes

Mit den Superhelden ist das so eine Sache. Die meisten Verfilmungen sind bis auf die ruhmreichen Ausnahmen Spider-Man und X-Men mehr oder weniger große Ausfälle. Kein Wunder, dass diese Ausnahmen aus dem Hause Marvel kommen. Marvel-Helden hatten immer etwas Besonderes an sich. Sie waren nicht unverwundbar oder übermenschliche Wesen. Sie waren Menschen wie “du und ich”, die lediglich einen “Fehler” hatten, die sie auf eine besondere Weise “anders” macht. Die X-Men sind Mutanten, die teilweise extreme Probleme mit ihrem Sonderstatus haben. Deswegen gefiel mir gerade diese Serie so besonders gut.

Und daher ist es auch kein Wunder, dass mir die neue amerikanische TV-Serie Heroes so unglaublich gut gefällt. Spiegel Online widmete sich dem Thema auch in einem großen Artikel, was durchaus selten ist, denn es gibt derzeit noch keine Pläne für eine Ausstrahlung im deutschen TV. Die Handlung ist ebenso interessant wie genial. Verschiedene Menschen stehen im Mittelpunkt, die außergewöhnliche Kräfte bei sich entdecken. Da ist z.B. eine Cheerleaderin, die unverwundbar ist, ein japanischer Angestellter, der die Zeit manipulieren kann und sich teleportieren kann sowie ein Comic-Zeichner, dessen gemalte Bilder die Zukunft zeigen.

Ein indischer Wissenschaftler interessiert sich für diese Leute, wird aber ermordet. Sein Sohn versucht diese besonderen Menschen aufzuspüren. Parallel versucht dies eine mächtige Organisation, von deren Zielen bisher noch nichts richtig bekannt ist. Klar ist nur, dass ihr jedes Mittel inklusive Mord recht ist. Die Helden wider Willen gruppieren sich langsam zusammen, um mit ein prekäres Ereignis zu verhindern, einer Atomexplosion in New York, die einer der Helden vorhergesehen hat.

Die Serie wurde von Tim Kring geschrieben und hatte beim TV-Sender NBC den besten Serienstart der letzten fünf Jahre, bezogen auf das Angebot des Senders NBC. Zum Start lautete das Motto noch “Ordinary people discovering extraordinary abilities”. Ab Folge fünf verschob sich dies aufgrund der neuen Entwicklung zu “Save the Cheerleader, save the world”. Erfreulich ist, dass Kring die Serie so entworfen hat, das genug Stoff für fünf Jahre vorhanden sein soll.

Heroes hat wirklich alles, was eine erfolgreiche Serie ausmacht. Tolle Charaktere, eine spannende und faszinierende Geschichte. Nach jeder Folge gibt es im Web als PDF oder Flash-Objekt eine schöne, aktuell passende Comic-Zeichnung. Innerhalb der Serie tauchen immer wieder kleine Symbole auf, die zusammen ein RNA-Molekül bilden sollen. Heroes ist eine geniale Mischung aus Action, Mystery und Spannung. Sechs Folgen sind bereits gelaufen. Die jeweils letzte Folge kann auf der offiziellen Webseite angeschaut werden, alternativ gibt es eine etwa zweiminütige Zusammenfassung. Bei mir persönlich hat Heroes inzwischen LOST verdrängt und pendelt sich ganz oben unter meinen Lieblings-Serien ein. Und hier noch ein Trailer:

4 Kommentare zu “Heroes: Save the Cheerleader, save the world

  1. Die absolut beste Serie im amerikanischen TV! Mir ist gleich, ob die in Deutschland je laufen wird (oder nachts auf RTL2 wie geplant *tsss*) ich hab das Finale schon gesehen und freu mich auf die 2. Staffel im Herbst 😉

Kommentar verfassen