Skip to main content

Show must go on: Guitar Hero 2

Guitar Hero 2 inkl. Gitarren-Controller

Eben gerade entriss ich dem Postboten voller Vorfreude ein gigantisches Paket. Der Inhalt? Guitar Hero 2 inklusive Controller. Das Wochenende wird gerockt. Ich schrieb ja schon mal, dass ich das Spiel innig liebe. Aber nun habe ich zwei Gitarren-Controller, das bedeutet Multiplayer-Battle. HA!

Die Trackliste sieht schon mal recht vielversprechend aus:

1. Opening Licks
Motley Crue – Shout at the Devil
Danzig – Mother
Cheap Trick – Surrender
Wolfmother – Woman
Spinal Tap – Tonight I’m Gonna Rock You Tonight

2. Amp-Warmers
Kiss – Strutter
Nirvana – Heart-Shaped Box
Police – Message in a Bottle
Van Halen – You Really Got Me
Kansas – Carry on Wayward Son

3. String-Snappers
Foo Fighters – Monkey Wrench
Alice in Chains – Them Bones
Iggy Pop and the Stooges – Search and Destroy
Pretenders – Tattooed Love Boys
Black Sabbath – War Pigs

4. Thrash and Burn
Warrant – Cherry Pie
Butthole Surfers – Who Was in My Room Last Night
Mathew Sweet – Girlfriend
Rolling Stones – Can’t You Hear Me Knockin‘
Guns N‘ Roses – Sweet Child O‘ Mine

5. Return of the Shred
Rage Against the Machine – Killing in the Name Of
Primus – John the Fisherman
Sword – Freya
Thin Lizzy – Bad Reputation
Aerosmith – Last Child

6. Relentless Riffs
Heart – Crazy on You
Stone Temple Pilots – Tripping on a Hole in a Paper Heart
Stray Cats – Rock This Town
Allman Brothers – Jessica
Jane’s Addiction – Stop

7. Furious Fretwork
Anthrax – Madhouse
Living End – Carry Me Home
Lamb of God – Laid to Rest
Reverend Horton Heat – Psychobilly Freakout
Rush – YYZ

8. Face-Melters
Avenged Sevenfold – Beast and the Harlot
Suicidal Tendencies – Institutionalized
Dick Dale – Misirlou
Megadeth – Hangar 18
Lynyrd Skynyrd – Free Bird

Ich bin alles andere als ein Metal-Fan, aber da sind doch einige Songs bei, die ich sehr gerne mag. Die Vorfreude ist gigantisch. Und zur Einstimmung noch ein Video.

Popstars Finale: Drei Stunden Leid und Elend

Monrose

Gestern war es also soweit. Ein halbes Jahr lang habe ich Popstars erfolgreich ignoriert. Es war nicht der Cover-Skandal, der mich das Finale begleiten ließ. Die Missy ist Fan der Serie und ich kann eben nicht aufstehen, wenn ich hinter dem Ohr gekrault werde. So lag ich nun also bis zum bitteren Ende auf dem Sofa und erfuhr auf bitterste Weise, warum ich so etwas eigentlich nicht sehe.

Moderiert von D-Promi und Flugzeuge-im-Bauch-Vernichter Oli P. versuchte die Jury bei jeder Gelegenheit, möglichst viele Emotionen bei den bis in die Haarspitzen angespannten Mädels zu provozieren. Und wozu das alles? Nur um in einer Retortenband mitzusingen, an die sich in einem Jahr vermutlich niemand mehr erinnern können wird. Was ist aus der Zeit geworden, in der sich Musiker im Proberaum zusammen gefunden haben und einfach gerockt haben? Gestern gab es zwei Songs vom kommenden Album von Monrose – so der beschränkte Name der Band – zu hören. Austauschbarer könnte Popmusik nicht mehr sein. Wozu braucht man da Sängerinnen?

Mein persönliches Highlight war jedoch das Ende. Das letzte Band-Mitglied musste per Telefonvoting gewählt werden. Natürlich wünschte sich jede der beiden Kandidaten, dass auch brav für die jeweils andere angerufen wird. Hallo? Kann man da nicht wenigstens da ehrlich sein und der anderen höflich einen Genickbruch wünschen? Dann brachte ein Notar den Umschlag rein. Von Hüpfdohle Detlef D! Soost folgte der Witz schlechthin. “Jetzt wollen wir es nicht weiter spannend machen.” Den finalen Namen sagte er dann jedoch erst ca. fünf Minuten später, als dann beide Mädels dem Kollaps näher waren.

Und nun? Die ersten beiden Songs klingen ziemlich unterdurchschnittlich. Popsongs aus der Konserve, bei denen es wirklich egal ist, wer sie letztlich singt. Zwischen dem ältesten und jüngsten Bandmitglied liegen zehn Jahre. Unterschiedlicher könnten die Figuren gar nicht sein, Krach ist da vorprogrammiert. Aber was kümmert es mich? Wenigstens das Ohr-Ding war richtig gut.