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One Track Alben

Wem ist das nicht schon mal passiert? Man hört einen Song, der sofort ins Ohr geht und sich dort einnistet wie ein Parasit. Als Konsequenz kauft man sich das ganze dazugehörige Album und stellt erschrocken fest, dass alle anderen Songs so unpassend auf der CD sind wie Tokio Hotel in den deutschen Single-Charts. Hier also die Alben, die ich nur wegen einem Lied gekauft habe. Gesehen übrigens bei Thwidra.

Eminem: Curtain Call – The Hits (Deluxe Edition)
Gekauft nur wegen dem immer noch sehr geilen “Lose Yourself” aus dem überraschend guten 8 Mile. Der Rest ist aber eher Rap-Bodensatz, mit dem ich absolut nicht klar komme.

Beyonce Knowles: Dangerously In Love
Ich gebe es zu, ich habe das gar nicht wegen der Musik gekauft, sondern weil Beyonce fast nackt auf dem Cover zu sehen ist. Nein, im Ernst. Crazy in Love war eine zeitlang ein ziemlicher Ohrwurm, was ich von allen anderen Liedern nicht wirklich behaupten kann. Aber so groß war die Enttäuschung nicht, das Cover ist echt lecker.

Rosenstolz: Das Grosse Leben
Ich bin Ich ist eine eingängige Nummer, vielleicht ein wenig zu sehr auf Mainstream aus. Funktionieren tut die Nummer dennoch. Der Rest gefiel mir weniger, ohne jedoch wirklich schlecht zu sein. Kaufen hätte ich es mir dennoch nicht müssen.

Gorillaz: Demon Days
Feel Good Inc. ließ mich voreilig den “Kaufen”-Knopf im iTunes Store drücken. Kurze Zeit später hatte ich das ganze Album und stellte erschreckt fest “Huch, der Rest ist ja gar nicht gut”. So ist das eben.

Evanescence: Fallen
Natürlich gekauft wegen “My Immortal”, was denn sonst. Der Rest war dann so komisches Geschrammel, dass meinen Gehörgang eher reizte als wirklich anregte.

Alizée: Gourmandises
Ja, ein bisschen Outing darf es auch sein. Aber ich mochte “Moi Lolita” damals wirklich und die Kleine war ja auch wirklich süß. Das war wohl eher ein versteckter Beschützer-Instinkt, ich wollte ihr nur helfen.

U2: How to Dismantle An Atomic Bomb
Vertigo ist eine geile Nummer. Aber auch wenn ich extrem gerne U2 höre, mit dem Rest konnte ich mich trotz mehrmaligem Anhören nicht wirklich anfreunden. Tut mir Leid.

Coldplay: X & Y
Ein bisschen kontrovers will ich hier auch mal sein. A Rush of Blood to the Head war ein superbes Album, das kann ich von X&Y leider nicht behaupten. Speed of Sound war mein Kaufgrund und das klingt schon extrem stark nach einer Clocks-Kopie. Insgesamt halte ich Coldplay sowieso für ziemlich überschätzt, aber auf das Emo-Publikum ist ja Verlass.

Und auch hier darf sich gerne bedienen, wer mag. Natürlich vorzugsweise die mit einem Faible für Musik. Unbedingt sehen möchte ich das aber von Abe, dem Hausmeister und Planet Punk.

3 Kommentare zu “One Track Alben

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