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Back in Pink

Der Pink Oktober ist ja zu Ende und ich hatte ein neues Design versprochen. Nun ist es da und was soll ich sagen? Es ist immer noch pink, aber dennoch total anders. Endlich drei Spalten, etwas, dass ich mir schon immer gewünscht habe. Reizüberflutung galore. Ich werde es den Stammbesuchern mal leicht machen und die beiden seitlichen Leisten erklären.

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Aus gegebenen Anlass habe ich auch gleich auf WordPress 2.05 aktualisiert. Basis für das Design sind übrigens K2 sowie Technoblue. Neu sind übrigens auch die sich ständig ändernden Header-Bilder, achtet auf den Monitor. Und das automatisch, HA! Preiset den Herren, wenn noch irgendwo kleine Fehler gefunden werden, dann bitte hier abgeben! Danke, gehen Sie weiter, hier gibt es viel zu sehen.

Update: Benutzer des Randgruppen-Browsers Internet Explorers dürfen nun auch wieder kommentieren.

Schlechter Tag

Wenn man im Supermarkt schlechte Waren kauft, dann bringt man diese einfach wieder zurück und bekommt an der Kasse das Geld wieder zurück. Dummer Weise geht das mit schlechten Tagen nicht, mit denen muss man irgendwie klar kommen, auch wenn das schwer ist. Da hilft weglaufen ebenso wenig, wie die Decke über den Kopf ziehen. Was bleibt ist die Hoffnung, dass es am Tag danach wieder besser ist. Hoffentlich.

Käufliche Kids

Es ist schon erstaunlich. Seit einer Woche ist vormittags bzw. teilweise auch nachmittags eine Schulfreundin von Junior hier zur Mitbetreuung. Wie das bei Kindern eben so ist, gibt es mal gute Stunden und dann auch wieder sehr schlechte. Gestern hatten die beiden den ganzen Tag über ein etwas angespanntes Verhältnis. So wie die USA und die Sowiet-Union zu Zeiten des Kalten Krieges. Daher hatte ich heute etwas Angst, da die Missy vormittags unterwegs sein würde. Und da ich schließlich arbeiten muss, kann ich mich kaum darum kümmern, wer im aktuellen Streit gerade recht hat und ob der UNO Sicherheitsrat besser einschreiten sollte. Mein Plan war also, gleich beim Frühstück die Fronten zu klären.

Beim Frühstück erklärte ich den beiden dann, dass sie bitte anständig spielen und dabei nicht so viel Krach machen sollen. Dazu gehört auch ein anständiger Umgangston. Nichts gegen lustige Rollenspiele, aber so dominant wie gestern muss Junior nun echt nicht auftreten. Wenn beide anständig mitziehen, würde es dafür als Belohnung nächste Woche ins Kino in Jagdfieber gehen. Und was passiert? Tja, ich hätte nicht gedacht, dass die beiden sich so zusammen reißen könnten. Schon seit gut zwei Stunden ist aus dem Kinderzimmer kein lautes Wort gekommen. Und ehrlich, es leben noch beide, ich habe gerade geschaut. Nicht mal großartig Unordnung ist zu sehen.

Ich fragte gerade, ob sie nicht ein bisschen streiten könnten, ich hänge ja schließlich an meinem Geld. Ich wurde aber prompt des Feldes verwiesen. Schließlich muss ich ja arbeiten. So langsam muss ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden, nächste Woche Jagdfieber zu schauen. Aber so ganz unter uns… den wollte ich sowieso schauen.

Ich bin ich

Zuerst gesehen bei Anke. Ursprünglich kommt es aber von der Neuen Bodenständigkeit.

Ich lese … die Fast Food Gesellschaft von Eric Schlosser und Heike Schlatterer. Ich lese PC PowerPlay, GameStar und GamePro im Abo (des Jobs wegen). Ich lese jeden Monat die aktuelle Ausgabe der Cinema und staune immer wieder über die Wertungen. Ich lese täglich die viel zu vielen E-Mails. Und ich lese nicht alle meiner abonnierten Feeds, kann mich aber dennoch von keinen trennen.

Ich trage … sobald ich das Bett verlasse immer ein T-Shirt. Ich trage Tagessocken, damit ich nicht durcheinander komme und nicht wieder jeden Tag überlegen muss, welche Socken ich denn anziehen werde. Ich trage meistens den Einkauf, zumindest meine Colakiste. Ich trage Verantwortung, die keine Last ist.

Ich habe … ein MacBook Pro. Ich habe sehr große Angst vor dem Tod und noch mehr davor, wieder krank zu werden. Ich habe einen Job, der mir Spaß macht.

Ich höre … der Missy stundenlang bei ihrem Blablabla zu. Ich höre Junior noch viel mehr Stunden zu, in denen er mich Löcher in den Bauch fragt. Ich höre während der Arbeit Musik, iTunes sei Dank. Ich höre inzwischen die drei Fragezeichen. Als Kind war ich eher TKKG bzw. “Fünf Freunde”-Fan.

Ich trinke … Coke Zero oder Light und davon viel zu viel.

Ich esse … für mein Leben gerne. Essen ist Genuss und der muss zelebriert werden. Ich essen abends gerne mein Nutella-Toast, auch wenn die Missy das gar nicht lustig findet (Ergänzung für Junior, wenn er das lesen kann: Mama hat Recht, Nutella isst man wirklich nur zum Frühstück, die Ausnahmen heißen Olly).

Ich stehe … nicht unter dem Pantoffel aber total auf die Missy.

Ich gehe … immer noch für mein Leben gerne ins Kino, auch wenn dort nur noch selten Filme laufen, die ihr Geld wert sind. Ich gehe gerne die Treppe runter, weil ich weiß, was mich unten erwartet (siehe “Ich stehe”).

Ich lache … nur dann wenn ich wirklich Lust dazu habe, dann aber schrecklich laut. Nicht nur über andere sondern auch gerne über mich. Am liebsten natürlich nicht allein.

Ich sehe … gerne der Missy beim Schlafen zu, unglaublich, was sie für Gesichter dabei machen kann. Sehr viele Serien, aber doch wenig TV.

Ich mag … das Rücken-Ding, das Ohr-Ding, das Nacken-Ding und die Missy, weil sie weiß, was das alles ist. Junior, weil ich bei ihm wieder ganz klein sein darf. McDonalds UND Burger King. 24, Lost, Dr. House, BSG, Heroes, CSI.

Ich schreibe … weil ich mich so besser ausdrücken kann. Weil es ein Ventil für mich ist. Und weil es Leute gibt, die es gerne lesen.

Ich weiß … das Gesundheit eines der höchsten und am meisten unterschätzten Geschenke ist. Wie schmerzhaft es sein kann, verlassen zu werden. Wie man Menschen überzeugen kann. Wie schwer es ist, das Richtige zu erkennen und wie viel schwerer es ist, dann auch das Richtige zu tun. Ich weiß, was ich will.

Ich möchte … mit der Missy und Junior alt werden. Ich möchte nochmals in die USA. Ich möchte tanzen lernen. Ich möchte ein “zu Hause”.