Skip to main content

iTunes 7: Viel Licht und Schatten

Direkt nach der letzten Keynote von Steve Jobs wurde die neue Version 7 von Apples Musik-Bibliothek iTunes veröffentlicht. Nachdem ich nun eine ganze Zeit damit rumgespielt habe, ist nun die Zeit für ein kleines Resümee.

Zunächst fiel mir natürlich das neue, blaue Dock-Icon auf. Das alte grüne hat ausgedient. Auch iTunes selbst hat eine neue GUI, an die man sich zunächst gewöhnen muss. Ich frage mich ernsthaft, warum Apple erneut eine Änderung vorgenommen hat, denn inzwischen gibt es einen bunten GUI-Mix unter OS X, was eigentlich untypisch für Apple ist. Ob dies ein erster Vorgeschmack auf das spätere Aussehen von Leopard ist? Warten wir es ab. Es wäre aber wirklich wünschenswert, wenn Apple zurück zur einheitlichen GUI-Optik kommen würde. Wie man zurück zur alten Optik kommt, wird hier verraten.

Apple hat für iTunes 7 brav die beliebte CoverFlow-Technologie aufgekauft. Damit lässt sich nun visuell beeindruckend durch die eigene Musik-Sammlung blättern. In der Praxis funktioniert das leider nur etwas behäbig, die Covers müssen bei schnellem Scrollen erst nachgeladen werden. Wo wir gerade beim Nachladen sind. Fehlende Cover können nun direkt aus dem Store gezogen werden. Praktisch, gerade für selbst gerippte Alben. Sieht insgesamt nett aus, einen echten praktischen Nutzen konnte ich für mich nicht erkennen und bin dann schnell zurück zur normalen Listensicht gewechselt.

iTunes 7 Coverflow

Neu ist auch die Einstellungsseite für den iPod, die unterhalb des Stores zu finden ist. Integriert wurde hier auch der iPod-Updater, der bisher ein separates Programm war. Über mehrere Reiter finden sich hier auch alle wichtigen Einstellungen. Optisch ansprechend wird nun auch die Kapazität des iPods dargestellt. So sieht man sehr schön, wie viel Musik, Videos usw. auf dem iPod sind.

iTunes 7 iPod-Einstellungen

Wirklich praktisch sind die neuen Optionen, mit denen man die komplette Bibliothek backupen kann. Außerdem sind nun mehrere verschiedene Libraries möglich, die sich auf unterschiedlichen Datenträgern befinden können. Dazu einfach ALT beim Start von iTunes gedrückt halten, um das entsprechende Auswahlmenü zu bekommen. Was mich zu Zeiten meiner ISDN-Verbindung immer gestört hat, wurde nun auch geändert. iTunes hat einen Download-Manager bekommen, bei dem sich die Prioritäten der runter zu ladenden Files ändern lässt. Sehr schön, Apple.

Freunde von Live-Alben freuen sich über das neue Gapless-Playback. Wer eine große Musiksammlung hat, sollte beim ersten Start von iTunes 7 etwas Geduld mitbringen, da die gesamte Bibliothek gescannt wird nach entsprechenden Musikstücken. In der Praxis funktioniert das unterbrechungsfreie Abspielen von Live-Alben dann auch prächtig. Ansonsten haben wir die verbesserten Video-Optionen, die eine höhere Auflösung sowie On-Screen-Display bieten. Ist für uns hier in Deutschland derzeit aber noch nicht so wichtig, da es hier weder ein großes Angebot an TV-Serien und Spielfilmen gibt, wie im US-Store. Dies soll sich aber wohl Anfang 2007 ändern, hoffen wir es.

2 Kommentare zu “iTunes 7: Viel Licht und Schatten

  1. tach,
    da du bei iTunes 7 anschheinend einen ausreichenden Durchblick hast, kannst du mir dann sagen, wo ich, wenn ich meinen iPod angeschlossen habe, auf die Musik zurückgreifen kann.
    Bei mir kommt da ausschließlich das Einstellungs.Menü.
    Thx,
    kubrick

  2. Habe versucht die neue Version zu laden, die Downloadseite ist aber ohne Funktion und die Datei lässt sich nicht laden was sagst du dazu?
    Grüsse Siggi.

Kommentar verfassen