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Crank

Crank

Inhalt:

Auftragskiller Chev Chelios (Statham) will sich zur Ruhe setzen, um mit seiner naiven Freundin Eve ein ruhiges Leben zu führen. Sein Arbeitgeber teilt seine Pläne nicht, und so kommt Chelios mit einer Dosis Gift im Körper wieder zu sich, das ihn innerhalb einer Stunde zum Tod führen wird. Er kann diese Frist nur verlängern, indem er sich einen Adrenalinkick nach dem anderen verpasst. Denn so gelangt das Gift nicht in sein Herz. So begibt er sich auf die Suche nach dem Gegenmittel und jagt seine Killer.

Kritik:

Crank ist ein geradliniger Action-Knaller, der sich nicht unnötig mit Nichtigkeiten aufhält. Die Story passt bequem auf einen kleinen Bierdeckel und das tut dem Film wirklich gut. Von der ersten bis zur letzten Minute legt der Film ein abartiges Tempo vor, dagegen wirkt selbst Speed wie ein Trabbi mit Motorschaden. Crank könnte man am ehesten als Transporter auf Speed beschreiben.

Chelios Befinden wird optisch gut untermalt, hektische Kameraschwenks, knallige Filter und abgedrehte Effekte unterstreichen die Actionpassagen und immer, wenn es ruhig wird, dann ist höchste Alarmstufe für Chelios und der nächste Adrenalinkick sollte bald kommen. Einen ähnlichen Stil verwendet Regisseur Tony Scott gerne. Und so zieht Chelios eine echte Schneise der Verwüstung durch Los Angeles, aufgeputscht durch Energy-Drinks, Nasenspray, öffentlichem Sex, Elektroschocks und Drogen, Hauptsache Adrenalin eben.

Getragen wird der stellenweise sehr brutale Film von dem sehr coolen Jason Statham, eine bessere Besetzung wäre hier kaum vorstellbar gewesen. Wer auf schnelle Action steht, kommt an Crank in diesem Herbst nicht vorbei.

Infos:

Titel/Originaltitel: Crank
Herkunftsland/Jahr: USA, 2006
Länge: 85 Minuten
Kinostart: 21. September 2006
Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor
Drehbuch: Mark Neveldine, Brian Taylor
Darsteller: Jason Statham, Amy Smart
Offizielle Webseite
IMDB
Trailer
Rating:

★★★★★★★☆☆☆

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