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Bald Offline dank Umzug

Das ging schneller als gedacht. Habe vorhin den Tarif bei All-Inkl.com gebucht und habe gerade die KK-Anträge für meine Domains bestätigt bekommen. Nicht wundern, wenn also in Kürze Dramaking, Jasmin und Eileen offline sind. Wir kommen hoffentlich bald wieder. Muss nur alles umkopieren usw. Bedeutet auch, dass meine Email-Adressen nicht gewohnt erreichbar sind. Aber ihr wisst ja, wie ihr mich erreichen könnt. Bis dann!

Robbie Williams vs. Madonna

Robbie Williams vs. Madonna

Ich hatte es ja schon relativ frühzeitig voller Freude in die Welt geschrieen. Dieses Jahr waren innerhalb von nur vier Wochen sowohl Robbie Williams als auch Madonna fällig. Und da ich bisher noch nichts geschrieben habe darüber, wird es nun Mal Zeit. Vorab muss ich vielleicht noch sagen, dass ich bisher kaum Konzerte in meinem Leben besucht habe. Eigentlich komische, höre ich doch wirklich extrem viel Musik. Bisher kam ich aber wirklich nur zu einem Besuch eines Konzertes und das war Silbermond. Und dann ausgerechnet zwei der größten Pop-Stars so kurz hintereinander. Aber fangen wir vorne an.

Robbie Williams – Intensive Care Tour in Hamburg, Trabrennbahn

Karten für die „Intensive Care Tour“ von Robbie Williams hatte ich eigentlich für Berlin gebucht. Ursprünglich wollte ich nach Hamburg, aber dank dem Hausmeister nebst Frau konnte ich die Karten gegen zwei für die Trabrennbahn in Hamburg tauschen. Sehr schön, da mir das sowieso viel besser gefiel und ich so nun auch noch gute Begleitung hatte. Neben den beiden waren auch der Märchenonkel und die Erdbeerwelt dabei. Ich hatte Robbie noch nie live gesehen, kannte aber die DVD Live at Knebworth, bei der ich immer noch Gänsehaut bekomme und insofern war die Vorfreude gigantisch.

Als Vorgruppen waren Orson und Basement Jaxx zu hören. Während Orson mir lediglich ganz gut gefiel, machte Basement Jaxx schon deutlich mehr Spaß. Groovie Partymusik und teilweise eine wirklich tolle Show stimmten mich auf den Hauptakt ein. Aber egal wie gut die Stimmung auch war, richtig ab ging es dann erst als der „best Entertainer of the fucking world“ endlich die Bühne betracht. Und das im wahrsten Sinne mit einem Feuerwerk. Leider war es für die pyrotechnischen Effekte noch etwas zu hell, was sich dann später erfreulicher Weise änderte.

Robbie war trotz leichter Krankheit gut drauf und spielte wie gewohnt mit dem Publikum. Eigentlich ist es völlig egal ob der Mann sing, der könnte das Publikum auch zwei Stunden mit lustigen Geschichten unterhalten. Er nutzte noch ein wenig die WM-Stimmung im Land, grüßte auf Deutsch Klinsmann und Ballack und ließ Poldi skandieren. Genau so bekommt man eine Menge in den Griff und bekommt das Spektakel, das er irgendwie auch verdient hat. Die Songmischung stimmte, es waren die schönen Balladen ebenso dabei wie die energiegeladenen Nummern wie z.B. Let me entertain you. Und so war es dann auch irgendwie sehr schade, als dann alles vorbei war. Auch wenn mir die Füße wehtaten.

Weniger schön waren die Szenen am Ausgang. Da merkte man deutlich, dass die Trabrennbahn für so ein Großereignis einfach nicht der richtige Ort ist. Vor dem relativ schmalen Ausgang kam es zu heftigen Gedrängel, die Shuttle-Busse steckten in den Menschenmengen fest und die nächste S-Bahn-Station schien unter dem Ansturm der Massen fast auseinander zu platzen. Dass man fast drei Stunden für die Abreise braucht darf eigentlich nicht passieren. Lustig war es trotzdem. Danke auch an Diana, Gerrit und Freundin deren Namen ich leider vergessen habe. Zusammen mit denen war selbst diese Abreise ein Vergnügen.

Madonna – Confessions Tour in Hannover, AWD-Arena

Etwas mehr als einen Monat später wartet bei leider nicht so tollem Wetter die Queen of Pop in Hannover. Vorab trafen wir uns kurz mit dem Hausmeister nebst Frau, um noch einen kleinen Drink einzunehmen, bevor es in die AWD-Arena ging. Vorbands gab es in dem Sinne keine, DJ Paul Oakenfold legte auf, bis Madonna sich die Ehre gab. Etwa 40.000 Zuschauer warteten auf Madonna, während sich das Wetter eines Besseren besinnte und kein Regentropfen mehr ins Stadion fiel. Und ich war schon sehr gespannt.

Madonna ist einer der Künstler, die mich seit meiner Jugend begleiten. Ich habe ihren Wandel mal aufmerksam und mal nur nebenbei verfolgt. Es gab sehr viele Skandale, immer wieder gute Musik und irgendwie schaffte es diese Frau immer, sich neu zu erfinden und vor allem immer vorne mit dabei zu sein. Welcher Star kann das noch von sich behaupten über so einen langen Zeitraum? Und ich war so gespannt auf dieses Konzert, insbesondere da im Vorfeld so viel über den Kreuz-Skandal diskutiert wurde.

Und um Punkt 21 Uhr war es dann soweit. Eine große Discokugel wurde auf die Bühne runter gelassen und Madonna betrat mit einem gigantischen Paukenschlag die Bühne. Was folgte war eine von vorne bis hinten perfekte durchgestylte Veranstaltung mit einem tollen Musik-Mix. Die Bühne mit der runden Leinwand war der Hammer, coole Videoclips unterlegten die Musik. Highlight waren sicher die Tänzer, die mit ihrem Stil die Massen begeisterten. Und irgendwie muss man vor Madonna den Hut ziehen. In den ziemlich genau zwei Stunden wechselte sie insgesamt sieben Mal ihr Outfit. Die Musik ging von langsam und ruhig über Heavy-Metal-Einlagen bis hin zur 70er Jahre Dicso.

Schade war nur, dass die Klassiker nicht in der Originalversion gespielt wurden sondern in aufgepeppten Versionen. Außerdem fehlten Welthits wie Like a Prayer, das meiner Meinung nach auf so einem Konzert einfach nicht fehlen durfte. Und Madonna selbst? Man merkt ihr keiner Sekunde an, dass sie vor kurzem erst 48 Jahre alt wurde. Voller Energie und perfekt durchtrainiert tobte sie zwei Stunden lang über die Bühne, provozierte und gab einfach alles. Und was war nun mit dem riesigen Skandal? Meiner Meinung nach viel Lärm um nichts. Sie machte dabei auf 12 Millionen mit Aids infizierte Kinder in Afrika aufmerksam. Muss man dafür so eine Szene nachstellen und absichtlich provozieren? Sicher nicht. Hat es ihr PR-technisch geholfen? Auf jeden Fall. Clever, junge Frau.

Und so schnell wie sie gekommen war, war sie dann auch wieder verschwunden. Eine Zugabe verbietet sich offenbar bei einer so durchgestylten Vorstellung. Gelohnt hat es sich aber definitiv. Auch wenn die Preise jenseits von Gut und Böse lagen.

Und wer ist nun besser?

Für mich persönlich ist das Robbie. Er ist einfach der deutlich bessere Entertainer und auch eher für ein Live-Erlebnis zu haben. Er versteht es einfach die Massen mit Gesten und Sprüchen zu begeistern, die Musik tut ihr übriges. Madonna ist einfach eine gigantische Show. Ihre Musik war definitiv tanzbarer, aber insgesamt war die Veranstaltung deutlich steriler. Auftreten, Programm runterspulen, abhauen. Das ist bei Robbie sicherlich nicht anders, aber es kommt einem nicht so krass vor.

Provider gesucht

Da mein Server in letzter Zeit immer wieder rumzickt, überlege ich gerade wegen eines Providerwechsels. Ein eigener Rootserver ist für ein Weblog und ein paar Mails auch mehr als überdimensioniert. Das gute Stück kostet 50 Euro monatlich und stammt noch aus meiner aktiven CS-Zeit. Mit CS- und Ventrilo-Server machte das vor langer Zeit mal Sinn. Kann jemand etwas über all-inkl.com sagen? Habe 2-3 Domains, brauche etwas Speicherplatz, Subdomains und SQL-Datenbank. Vorschläge bitte in den Kommentaren oder per Mail. Danke.

Ein Wochenende in Oberhausen

Die Schöne und das Biest

Ich muss ja noch von einem fantastischen Wochenende berichten. Ich hinke in vielen Bereichen so sehr hinterher in diesem Weblog – Ich fange am Besten mit dem Wochenende her, es gab ja bisher nur ein kleines Foto mit einer vagen Andeutung.

Was macht man, wenn man jemand wirklich heftig überraschen will? Richtig, man lügt verdreht die Tatsachen. Um die Person, deren Name nicht genannt werden soll in ein Musical zu bekommen erfand ich von langer Hand eine fiktive Hochzeit eines weit entfernt wohnenden Freundes. Ganz gelogen war das nicht. Er wohnt in der Tat weit weg und verheiratet ist er auch, wenn auch schon mehr als ein Jahr. Aber wie ich weiter oben schon sagte: Ich lüge nicht, ich verdrehe höchstens die Tatsachen.

So gab es dann nach über acht Jahren für mich wieder ein Musical. Zugegeben, Disney’s Die Schöne und das Biest war nicht meine erste Wahl, aber der Zeichentrickfilm gefiel mir damals sehr gut und insofern war ich dann doch auf das Musical gespannt. Nach ausgiebiger Bummeltour durch das gigantische Centro in Oberhausen ging es dann Abends nach dem Hotel-Checkin ins Metronom Theater von Oberhausen. Sehr schöne Location. Im Gegensatz zum Hotel machte die Toiletten-Belüftung auch nicht ständig so komische Geräusche.

Die Abendvorstellung war nicht ausverkauft, viele leere Plätze ließen den Eindruck von inzwischen mangelndem Interesse aufkommen. Wir hatten Plätze in der vierten Reihe, was eine perfekte Sicht ermöglichte. Und was soll ich sagen, mit den ersten Tönen hatte mich das Musical in seinen Bann gezogen. Das Stück hält sich sehr eng an das Disney-Original. Vor allem der Kerzenständer war mit seinem französischen Dialekt zu komisch. Viele mögen jetzt böse von „kitschig“ sprechen, aber für den Abend hätte ich dieses Stück gegen kein anderes austauschen mögen.

Die zwei Stunden waren viel zu schnell vorbei. Auch der ganze Rahmen passte hevorragend, auch wenn wir – was an meiner tollen Vorgeschichte mit der Hochzeit lag – etwas overdressed waren. Aber das sorgte zumindest für einigen Gesprächsstoff. Kleine Kinder sprachen ihre Eltern an „Schau mal, da hinten ist eine Prinzessin“, einige andere mussten leicht mit dem Kopf schütteln. Aber was zählt ist, wie sehr einem das Ganze selbst gefallen hat. Und da gibt es keinen Grund zur Klage. Danach ging es noch in ein kleines thailändisches Restaurant, bei dem ich wieder die asiatische Gastfreundschaft bewundern konnte.

Am Sonntag ging es dann aufgrund des schlechten Wetters nicht wie geplante in die Movie World, sondern ins Sea Life Oberhausen. Empfohlen hatte mir das kurz vorher der Hausmeister. Ein sehr guter Tipp. Wer sich nur halbwegs für die Unterwasserwelt interessiert, sollte ruhig die 14 Euro Eintritt ausgeben. Es lohnt sich. Etwas skurril war natürlich, dass es am Ausgang im hauseigenen Restaurant Seelachsfilet im Angebot gab. Ich wartete nur auf ein „Mama, wir haben Flipper gegessen“. Danach ging es noch ins Kino und anschließend noch zum alten Kumpel Sharbe samt Familie und dem Kumpel, der eigentlich schon länger verheiratet ist und als meine Ausrede sehr gut funktionierte.

Hat es sich gelohnt, nicht die Wahrheit gesagt zu haben? Auf jeden Fall! Ich würde es jederzeit wieder tun.