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Tierisch Wild (The Wild)

Tierisch Wild (The Wild)

Bei den ganzen Animationsfilmen mit putzigen Tieren kommt man so langsam durcheinander. Tierisch Wild kommt von Disney, aber nicht von Pixar. Nach Himmel und Huhn hatte ich ja große Bedenken, ob Disney nicht lieber bei seinen alten Stärken bleiben sollte und das mit den Computer-Animationen lieber weiter Pixar überlässt.

Samson der Löwe ist der Star im New Yorker Zoo. Ihm jubeln die anderen Tiere zu, sein Sohn Ryan bewundert ihn. Gleichzeitig ist er aber auch traurig, da er nicht wie sein Vater aus der Wildnis stammt und auch lange nicht so toll brüllen kann. Als Samson mit seinen Freunden (Eichhörnchen Benny, Koala Nigel, Anakonda Larry und Giraffe Bridget) um die Meisterschaft im Schildkröten-Curling spielen, löst Ryan ein Dilemma aus und zieht sich den Zorn der anderen zu. Über Umwege landet Ryan in einem Container, der ihn per Schiff die raue Wildnis bringt. Samson und seine Freunde machen sich auf eine Rettungsmission auf. In der Wildnis gibt es Probleme mit einem drohenden Vulkanausbruch und der brutalen Bruderschaft der Gnus.

Aufatmen. Nach Himmel und Huhn konnte es eigentlich nur besser werden. Und die gute Nachricht ist: Tierisch Wild ist deutlich besser. Nicht sehr gut, aber auf jeden Fall solide Animationskost. Auch wenn mir ein wenig zu oft Madagascar zitiert wird, stellenweise musste ich doch lachen, was vor allem an dem sehr putzigen Eichhörnchen liegt. Von den Animationen her und der ganzen Optik ist mir das fast schon eine Spur zu realistisch, die Zottelviecher aus Ice Age gefallen mir persönlich eine ganze Ecke besser.

Die Story ist Genre-typisch eher mau, vor allem den Konflikt zwischen Vater und Sohn gab es schon häufiger als die Lindenstrasse im deutschen TV. Die Sprecher passen sehr schön zu den einzelnen Figuren. Zusammenfassend also gute Unterhaltung sowohl für die Kleinen als auch für die Großen. Disney hat nur Glück, dass Ab durch die Hecke deutlich später kommt, denn der wird vermutlich eine Klasse besser werden.

Fazit: Solide Animationskomödie.

Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆

2 Kommentare zu “Tierisch Wild (The Wild)

  1. ALSO: rené hat den film montag angesehen. seine freundin hanna hatte zum geburtstag eingeladen. sieben kinder und ein vater (der arme mann) ab ins kino und diesen film schauen. als der kleine mann dann doch mal so gegen sechs wieder heim kam war meine erste frage: was hab ihr gesehen? mein kleiner 6 jähriger sohn: „hey mama, wir haben tierisch wild gesehen!! (aber in was für einem ton, so nach dem motto, das musst du doch wissen mama!) auf meine frage hin wie denn der film gewesen sei bekam ich nur noch ein fettes grinsen zu sehen aber keine antwort. ich fragte warum er so grinsen würde und wie denn nun der film sei? Bekam ich diese antwort: „ich habe keine m&m bekommen und popcorn schmeckt mir nicht“, okay, aber warum grins er so dreckig? Prima dachte ich mir, er hatte ein schönen film aber nicht seine m&m bekommen, läßte ihn mal in ruhe überhaupt rein kommen sich hinsetzen und was trinken. Gedacht getan. Das war ein fehler mich dazu zu setzen denn er fing an zu erzählen. Und er erzählte und erzählte. Aber nix vom film sondern nur, was als rahmenprogramm alles so passiert ist. Okay, er war in redelaune fragst du ihn noch mal: wie war der film??? Ich bekam meine antwort sehr genau! Von seiner redezeit her würde ich sagen, das er den ganzen film wiedergegeben hat. Ganz zum schluss fragte ich denn noch mal ob ihm der film gefallen hat. Ich bekam eine noch längere ausführung darüber wie er war nämlich er erzählte wieder vom inhalt. Der letzte satz war von ihm, mama, wann fahren wir wieder ins kino ich muss den film noch mal ganz unbedingt sehen, der war so toll und schön und total witzig.
    Der kleine mann fand den film besser als der kleine eisbär 2!

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