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Richtig Trackbacken

In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass immer öfter Trackbacks hier landen. Soweit so gut. Schaue ich dann in den entsprechenden Artikel finde ich aber gar keinen Link zu dem Artikel, der eigentlich getrackbackt wird. Das ist unschön und entspricht nicht unbedingt den guten Sitten im Web. Ich bin da ja sehr tolerant und schalte die teilweise in der Moderation befindlichen Trackbacks dennoch frei. Dazu muss man jedoch sagen, dass Tools wie z.B. Spam Karma Trackbacks als Spam einstufen, wenn sich im trackbackenden Artikel kein Link zum Weblog befindet. Dazu kommt, dass dieses Weblog einen automatische Trackback-Erkennung hat. Sprich: Wenn auf einen Artikel hier gelinkt wird sollte der entsprechende Artikel als Trackback erscheinen.

Fassen wir zusammen: Zum Trackback gehört auch ein Link.

4 Kommentare zu “Richtig Trackbacken

  1. Ist das nicht einfach die Unterscheidung zwischen „Trackback“ und „Ping“? Beim Trackback muss kein Link zu deinem Artikel sein, beim Ping ist der Link zu deinem Artikel Grundvoraussetzung.
    Bei WordPress kannst du ja diesbezüglich auswählen. Willst du keine Trackbacks sondern wirklich nur Pings, dann einfach beim Post-Schreiben nur Pings anklicken.

    Aber apropos Trackbacks/Links in WordPress. Bei mir funzt das seit dem Update nur sporadisch (selbst trackbacken/pingen). Hast du ähnliche Probleme?

  2. Habe diesbezüglich keine Probleme. Der Unterschied zwischen Trackback und Pingback ist mir schon klar. Bei einem Trackback sollte schon deshalb zusätzlich ein Link sein, damit die Weblogs auch wirklich „vernetzt“ sind. Ein Trackback ist ja nur eine Einbahnstraße. Er sagt Lesern hier „Schau mal, XYZ hat eine Meinung hierzu“. Bei XYZ fehlt dann aber die Info „Guckt mal, der Dramaking hat dazu auch was interessantes geschrieben“. Interessant genug muss es ja gewesen sein, sonst würde der Trackback ja keinen Sinn machen 🙂

  3. Ich bin ziemlich froh darüber, dass SpamKarma die Trackbacks so energisch filtert, da jetzt die antisozialen Subjekte des Internet, die Spammer, endlich auch die Möglichkeit des Trackback-Spammens so richtig ausreizen. Gerade erst vorgestern hat das gute SpamKarma 401 derartige Verseuchungsversuche (binnen eines Zeitraumes von fünf Stunden) von Schwellkörpersteifern, Online-Abzockhallen und ähnlichen modernen Betrugsversuchen ohne weitere Rückfrage als »Spam« markiert und ich habe den ganzen Müllhaufen dank MassSpamNuke mit einem Klick in das digitale Vergessen befördert.

    Tatsächlich bin ich kurz davor, Trackbacks generell nicht mehr zuzulassen, da sie — im Gegensatz zu Pings – kaum noch angemessen verwendet werden. In den letzten 30 Tagen hatte ich einen Trackback von einem „real existierenden Blogger“ und knapp 550mal offenbar mit der Schrotflinte verschossene Spam. Ich selbst sehe eher selten einen Anlass für einen Trackback, da ich doch meistens verlinke, wenn ich zu etwas in einem Blog Stellung beziehe. Nichts ist garstiger als das völlige Fehlen von Quellenangaben. Nur in meiner Anfangszeit (das ist noch gar nicht so lange her) unter den Bloggern habe ich öfter mal Trackbacks abgegeben, da mir noch nicht so klar war, was ein Ping ist. Na ja, Lesen hat inzwischen gebildet — neben der leicht erbosten Reaktion eines niederländischen Bloggers über »het Duits« in meinem Text, der plötzlich in seinen Kommentaren auftauchte. 😀 Es gibt kaum eine Sache, die so einfach ist, dass ich sie nicht missverstehen kann.

    (Eine etwas bessere Darlegung im WordPress-Codex oder wenigstens ein bisschen mehr Übersicht in dieser Doku hätte mir gewiss auch geholfen. Und wenn ich erstmal an jene denke, die des Englischen gar nicht mächtig sind…)

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