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Oscar 2006 im Rückblick

Salma HayekDas waren also die Oscars 2006. Alles in allem eine für mich interessante Show. Was ich zu kritisieren habe ist der schlechte Stil, den Gewinnern nicht Zeit zu geben und sie quasi von der Bühne zu spielen. So geschehen zum Beispiel beim Oscar für den Besten Film, den die Produzenten Paul Haggis nebst Partner für Crash entgegen nahmen. Bevor Paul Haggis auch noch ein paar Worte sagen konnte, komplimentierte sie das Orchester auch schon von der Bühne. Reese Witherspoon durfte deutlich länger in die Kamera plärren. Das war es dann aber auch schon mit dem Gemotze.

Host Jon Stewart gefiel mir außerordentlich gut, ich kannte ihn vorher eigentlich gar nicht. Er hatte einige wirklich witzige Gags auf Lager. Er startete gleich mit der lustigen Begrüßung “Welcome, Ladies and Gentlemen. Oh and Felicity… “ Sein Highlight war aber sicher der Kommentar zwischendurch “For those of you who keep score: Martin Scorsese – zero Oscar. 3-6-Mafia – one.” Einfach herrlich. Erfrischend waren auch die kleinen Pannen wie der beinahe Sturz von Jennifer Garner (“I do my own stunts”), der Versprecher von Morgan Freeman oder das zu frühe Öffnen des Umschlages von Dustin Hoffman (“They will never invite me again”).

Vom Outfit war nicht nur bei den Männern schlichtes Schwarz angesagt. Die meisten Damen stürzten sich in dezente dunkle Roben. Der absolute und unangefochtene Augenschmaus war Salma Hayek in knappem Blau. Das war schon geballte Erotik, allein das Gefummel in den Haaren machte mich doch sehr nervös. In meinen Träumen hat sie mir einen Oscar überreicht, aber nicht für meine schauspielerischen Leistungen. Und daher muss es jetzt mal raus: Salma, ich will ein Kind von dir. Mindestens eins!

Ein Kommentar zu “Oscar 2006 im Rückblick

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