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Alias Season 2

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Aufgrund des fiesen Cliffhangers am Ende von Season 1 musste ich nahtlos weiterschauen und schaffte in lockeren zwei Wochen die zweite Season von Alias. Und was soll ich sagen? Sie ist noch besser als die erste, in sämtlichen Belangen. Die ganze Mystery-Kiste um den DaVinci-Nostradamus-Verschnitt Rambaldi wurde weitestgehend vernachlässigt, was ich den Machern hoch anrechne. Dafür gab es einige sehr überraschende Plotwendungen und insbesondere in der Mitte war ich mehr als überrascht, da ich davon ausging, dass dieses SD6-CIA-Katz-und-Maus-Spiel bis ans Ende aller Tage so weitergehen würde.

Season 2 hat alle Vorzüge der ersten Staffel wie den hohen Produktionsstandard, vielseitige und abwechslungsreiche Locations und eine charmante Hauptdarstellerin, die sich in jeder Folge von einer total anderen Seite zeigen darf. Überraschend auch die zahlreichen Gastauftritte wie zum Beispiel Christian Slater und Ethan Hawke. In Season 1 kann ich mich spontan nur an Quentin Tarantino erinnern. Der Actionanteil wurde noch mehr erhöht und insgesamt geht es mehr in Richtung Spionage, was der Serie meiner Meinung nach gut tut.

Natürlich endet das Ganze wieder mit einem Mords-Cliffhanger, vor dem ich jedoch gewarnt wurde. Daher ist die Season 3 schon länger bestellt und ich hoffe die Amazon-Schnarchnasen schaffen das noch zum Wochenende. Aber was ich nochmal festhalten wollte: Das Intro der Serie gehört ja zu den schlechtesten, die es je gab. Das fängt bei der von J.J. Abrams selbst komponierten Musik an und hört bei den “Ich hatte meine erste Theorie-Stunde in Photoshop”-Lensflares auf. Hatte kein Profi Zeit dafür?

Ein Kommentar zu “Alias Season 2

  1. Die Zerschlagung von SD-6 mitten in der Season hat damals den ganzen Fandom auch so ziemlich umgeworfen. Damit hatte niemand gerechnet, weshalb diese Episode buchstäblich wie eine Bombe eingeschlagen ist. Zu recht halten viele Fans in den deutschen und englischen Foren diese Folge für eine der besten, die jemals für Alias gemacht wurde. Persönlich finde ich noch Nr. 8 (Hafturlaub 1) und 17 (die, wo Irina von Sloane befreit wurde) und natürlich das Ende der Season (wo Irina in wenigen Sätzen die ganze Season erklärt) erste Sahne. Folge Nr. 8 hatte mich damals endgültig bekehrt, weshalb Alias zu meiner Liebelingsserie wurde.
    Umso mehr finde ich es jetzt schade, dass die aktuelle 5. Season in den USA die letzte sein wird und sie auch nur 17 anstatt der vollen 22 Folgen je Season haben wird.

    An bekannteren Gaststars ist in der ersten Alias-Season schon Roger Moore (James Bond) dabei gewesen. In der zweiten springt dann noch u.a. Rudger Hauer (Blade Runner), Divid Caradine (Kill Bill) und Faye Dunaway herum.

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