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Battlestar Galactica Season 1

Bei den Göttern von Kobol. Was sitzen eigentlich für Sadisten im Produktionsteam von Battlestar Galactica? Wie kann man eine Staffel so enden lassen wie die erste nach 13 spannenden Folgen? Ganz böser Cliffhanger. Die können echt froh sein, dass ich mit Season 2 gleich weiter machen kann, sonst wäre ich jetzt vermutlich richtig sauer. Wobei ich das schon war, als ich am Samstag bein Suchen nach schicken BSG-Wallpaper etwas aus Season gespoilert bekommen habe. Dennoch sehr gute Unterhaltung, anschauen!

You are Good!

Annika und Olaf haben den Test bereits gemacht. Beide betonen ja gerne, wie unterschiedlich sie doch sind, dabei haben sie fast das gleiche Ergebnis erzielt. Ich behaupte immer noch, die beiden sollten heiraten. Auf der nach oben und unten offenen Austin-Powers-Skala sind sie demnach nur „Kleiner-Finger-Böse“. Mein Ergebnis verrät mir nichts neues, ich bin die Cola Light des Bösen, vielleicht sogar ohne Koffein:

Ehrensenf

Ehrensenf

Jetzt muss ich doch mal eine kleine Empfehlung aussprechen. Schaut euch mal Ehrensenf an. Ist zwar schon alt, aber via ICQ merkte ich gerade, dass es offenbar einige noch nicht kennen. Lustiges Videoblog, werktägliche Erscheinungsweise und eine äußerst smarte und knuffige Moderatorin. Die Videos sind downloadbar, ich empfehle hier die Quicktime-Version, da diese einen Themenindex hat. Also reinschauen. Und jetzt mal ernsthaft. Ist der kleine Fleck da links im Gesicht nun echt oder gemalt?

Battlestar Galactica Revisited

Battlestar Galactica

Ich hatte ja in der Vergangenheit schon mal etwas über Battlestar Galactica geschrieben. Hier muckierte ich mich über die geplanten Änderungen und hier freut ich mich dann doch auf das “Remake”. Nun liegt mir die komplette erste Staffel vor und völlig unvoreingenommen schaute ich mir das Ganze an (bin noch nicht ganz durch) und bin ziemlich begeistert. Wie man im Header dieses Beitrages sehen kann, gibt es da schon mal einen zauberhaften Grund für, auch wenn die blonde Schönheit auf der falschen Seite mitspielt. Aber auch abseits der optischen Schlüsselreize bietet die Serie so einiges.

zylonischer KriegerGegenüber dem Original wurden doch einige Änderungen vorgenommen. Präsident der Kolonien wird eine Frau mit Krebs, Starbuck ist eine Zigarre rauchende Blondine, Colonel Tie ist nicht schwarz sondern weiß und hat ein Alkoholproblem. Aber irgendwie passt diese bunte Schar doch sehr gut zusammen. Es gibt genug Reibungspunkte, um auch genug Platz für die wichtigen Charaktere. Der etwas zwielichtige Doktor Baltar ist zum Beispiel eine extrem interessante Figur. Die Zylonen sind wieder sehr böse und neben den “laufenden Toastern” gibt es auch eine dem Menschen sehr ähnlich aussehende Variante (wieder: siehe oben).

Besonders cool sind natürlich die ganzen Weltraumszenen. Die Jäger auf Seiten der Menschen sehen wie die klassischen aus und das ist auch gut so. Die waren damals schon perfekt und eigentlich noch cooler als die X-Wings aus Star Wars. Die Zylonen haben ein deutlich schnittigeres Gefährt bekommen. Bei den Gefechten vermisse ich ein wenig die knallroten Laserschüsse und manchmal ist auch ein bisschen zu viel los auf dem Bildschirm. Imposant ist es aber auf jeden Fall. Aber auch ohne Action gibt es genug Spannung, da die Menschen immer wieder mit Maulwürfen rechnen müssen, da die Zylonen Spione eingeschleust haben. Jeder könnte ein Feind sein und das macht viel der Atmosphäre aus. Aber auf der Brücke hat ja ein schroffer Kerl wie Adama die Zügel in der Hand, der bei aller militärischer Kühle auch immer wieder genug Emotionen ins Spiel bringt.

Für alle, die die Serie noch nicht kennen: Ab 01. Februar um 20.15 fliegt die Galactica mit der Flotte der restlichen überlebenden Menschen auch auf RTL 2 durchs All. Also unbedingt reinschauen, es lohnt sich. Den vollen Reiz entfaltet die Serie erst nach dem Pilotfilm. Auch interessant: Das Weblog von Ron Moore, einem der Produzenten der Serie. In den USA läuft gerade die zweite Staffel der Serie.