Skip to main content

Willkommen auf Bloody Ibiza

Ich schrieb ja kürzlich, dass ich eine im Moment eine Insel bin. “Bloody Ibiza”, wie es Hugh Grant so schön in About a Boy gesagt hat. Damit ist nicht gemeint, die Sau raus zu lassen und/oder Party zu machen. Viel mehr geht es mir dabei darum, mehr auf sich selbst zu hören und zu achten, sich mal nötige Auszeiten zu nehmen, wie z.B. dieses Wochenende. Und der Anfang dafür ist gemacht. Keine Planungen, keine Termine oder Verabredungen, einfach nur Zeit für mich selbst. Keine Rücksicht, keine Kompromisse. Gab es lange nicht und war daher mal wieder nötig.

Seit Wochen horte ich haufenweise Serien (Battlestar Galactica, CSI Las Vegas, CSI New York, Alias) und hier stehen überall kleine Stapel mit DVDs und Büchern, die nach Aufmerksamkeit schreien. Wenigstens bin ich bei 24 (Season 5) und LOST (Season 2) noch auf dem aktuellen Stand. In meinem Kopf kreisen so viele kreative Ideen, die ich gerne umsetzen möchte, wie Podcast oder endlich die Umsetzung einer normalen Homepage. Aber dazu fehlt gerade die Zeit, ich sollte mal alles aufschreiben, damit nicht etwas in Vergessenheit gerät.

Olly, let me entertain you

Wie kann man also ein Wochenende besser beginnen als mit einem wunderbar heißem Vollbad. Ein wenig von den wirklich empfehlenswerten Tetesept Entspannungsbad rein mit dem verwöhnenden Duftaroma ausgesuchter ätherischer Öle, mit denen es das Wohlbefinden verbessert und neue Kraft gibt. Dabei habe ich relaxed und die ersten Kapitel vom wundervollen “In meinem Himmel” von Alice Sebold gelesen. Sehr rührende Geschichte, die unter die Haut geht. Davor gab es leckeres Essen, Spaghetti mit Hähnchen in Tomatensauce mit fluffig-warmen Ciabatta. Wenn der Olly eins kann, dann kochen.

Später schaute ich dann bei der großen Relaunch-Party von Giga Games rein. Das war schon sehr lustig, da ich früher selbst vier Jahre aktiv Counter-Strike in einem Clan gespielt habe und die Sendung auch mal als Gast besucht habe. Wie sich die ganze Szene um dieses Spiel entwickelt hat ist schon unglaublich. Dabei ist das Spiel an sich noch genau das gleiche. Noch heute erkenne ich jede Ecke, kenne die Bezeichnungen auf den einzelnen Karten und weiß auch immer noch, wie viel die einzelnen Waffen kosten. Aber es bedeutet mir nichts mehr. Das ist wie der Blick in die Vergangenheit, nach dem man kurz lächelt und sich dann darüber wundert, womit man mal so seine Zeit verbracht hat.

Und nun sitze ich hier nach einem sehr lustigen Telefonat, höre James Horners House of Sand and Fog (sehr schöner Soundtrack zu einem sehr schönen Film) und schreibe hier mal wieder einen dieser persönlichen Beiträge. Das Wochenende wird ruhig werden und das ist gut so. Ruhe, Genuss, Entspannung und Unterhaltung im Überfluss. Ich werde lecker essen, vielleicht ins Kino gehen, die schönen Seiten genießen, nur eins werde ich nicht: Mich langweilen. Denn wenn ich eins nicht kenne, dann ist dies Langeweile. Wobei das etwas ist, das ich lernen musste. Wie kann ich mich selbst beschäftigen, ohne dass mir die Decke auf den Kopf fällt. Und das ist eine Kunst, auf die ich wirklich stolz bin. Ich bin mein Entertainer. “Olly, let me entertain you.”

Kommentar verfassen