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WTF Markenprobleme?

Mich wundert bald gar nichts mehr. Der Shopblogger bekam Post vom Sozialgericht Bremen, weil er in einem früheren Artikel über eine Ladung zum Sozialgericht Bremen berichtet hatte. Da der Terminus „Sozialgericht Bremen“ im Titel des Beitrages angegeben war, tauchte dieser natürlich auch im Permalink auf. Bei Google landete der Shopblogger damit unter den Top10-Links zum Suchbegriff „Sozialgericht Bremen“. Dies missfiel der Behörde, da es so zu einer Verwechslung kommen könnte insbesondere da der Titel des Beitrages schon beim Laden der Seite zu sehen sei.

Noch lustiger wird es beim Werbeblogger. Dieser berichtete über die Tatsache, dass Heidi Klum als neue Werbefigur für die Bulettenquäler von MC Donald’s in den USA auftritt. Heidi Klums Vater sieht darin offenbar eine Verletzung des Markennamens. Bei dieser Aktion könnte es sich jedoch auch um einen Fake handeln. Der weitere Verlauf wird hier amüsant dokumentiert.

Was zeigen uns die Fälle? Am ehesten vermutlich den Irrsinn, dem sich viele gerne hingeben. Gerade von einer öffentlichen Institution wie einem Sozialgericht erwartet man doch eigentlich, dass die entsprechenden Ressourcen zielgerichteter eingesetzt werden. Experten sehen beide Fälle übrigens eher amüsant als ernsthaft durchsetzbar an. Man darf sich offenbar von solchen Schreiben nicht gleich beeindrucken lassen.

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