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Was bisher geschah

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und im Verlaufe der Monate habe ich doch einige neue Leser dazu gewinnen können. Für all die, die noch nicht so lange dabei sind, habe ich mal einen kleinen Jahresrückblick erstellt. Here we go:

  • Januar: Mein erster Konzertbesuch und gleichzeitig der Schlussstrich unter eine ohnehin sehr komplizierte und dann auch eher belastende Freundschaft. Mit großem Interesse die Oscar-Verleihung verfolgt.
  • Februar: Neue Freundschaften geben Euphorie und lassen den Januar-Kummer vergessen. Der Super Bowl ist wieder eine Mords-Gaudi und ich grübele zu viel.
  • März: Der Wunsch in mir, mich beruflich zu verändern nimmt ungeahnte Größen an und entwickelt sich proportional zum Hass-Pegel. Außerdem steht ein lustiger Trip zur Computermesse CeBIT an.
  • April: Für viele eine kleine Randnotiz, für mich aber ein Meilenstein. Mein Umstieg von der Windows-Welt zu einem Apple Powerbook und somit Mac OSX. Die beste Entscheidung des Jahres. Passend dazu sah ich mit Million Dollar Baby im April auch den Film des Jahres. Lange nicht mehr so im Kino geweint.
  • Mai: Zusammen mit Kumpel Peter wird das Unternehmen „Wir suchen uns ein Fitness-Studio“ geplant und angegangen. Star Wars Episode 3 ist dominierendes Thema im Mai.
  • Juni: Olly besucht als Experte für Browserspiele Giga Games. Gleichzeitig wird der Job-Wechsel eingetütet und die längst nötige Veränderung in trockene Tücher gewickelt. ENDLICH.
  • Juli: Geburtstag, 29C, keine Falten. Eine neue Bekanntschaft und ein Trip in den hohen Nordern soll mir später moralisch das Genick brechen.
  • August: Im August ist höllisch was los. Ich fange an mich total zu verrennen. In Leipzig wird die Games Convention unsicher gemacht und gleich anschließend in Erfurt das Highfield Festival.
  • September: Sony stellt mir freundlicher Weise eine Sony PSP, ich ziehe den Zorn meines Freundeskreises auf mich. An einem lauschigen Wochenende folgte der große „Herr der Ringe“-Marathon, alle drei Teile in der Extended Edition. Und als wäre dies nicht schon genug ging es auch noch nach Paris um das Europa-Hauptquartier von Blizzard zu besuchen. Geile Stadt. Ich bekomme meinen ersten iPod Nano und muss ihn kurze Zeit später wieder abgeben.
  • Oktober: Ich mache mal wieder alles falsch. Vertrauen schenken im Überfluss, Herz verschenken. Alles sieht gut aus. Es sind noch Zweifel da, aber das wischt man in solchen Situationen weg. Ich bekomme meinen zweiten iPod Nano. Ich vertrage mich wieder mit jemanden, mit dem ich mich fürchterlich gestritten habe. Der Sprung über den eigenen Schatten ist so leicht nicht. Ich bin endlich wieder in München und singe Karaoke in einer netten Bar.
  • November: Ich lerne erneut den Unterschied kennen zwischen einem „Auf Wiedersehen“ und einem „Leb wohl“. Wenn man genau hinsieht und zuhört, erkennt man das auch.
  • Dezember: Sämtliche negativen Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten, was mich doch in ein tiefes Loch fallen lässt. Aber das muss man ja nicht gleich jedem zeigen. Weihnachten geht mir am Arsch vorbei. Ich experimentiere erstmals mit Podcasting.

Gefunden bei Wiphey

4 Kommentare zu “Was bisher geschah

  1. Klingt ja, als sei in Deinem Jahr 2005 einiges los gewesen.
    Ich spare mir eine solche Auflistung lieber. Wäre dieses Jahr wirklich zu deprimierend.
    Hinter 2005 mache ich drei dicke Kreuze und hoffe, dass 2006 ERHEBLICH besser wird.

  2. Los war wirklich einiges. Auch viel wirklich interessantes. Den Trip nach Paris zum Beispiel möchte ich nicht missen, sensationell. Der Jobwechsel hat mir sehr gut getan, das war schon alles sehr belastend.

  3. Tja … ich könnte auch einen Rückblick schreiben … aber ich verzichte ! Und gerade dieses Jahr wünsche ich mehr als zuvor das ich mich mal eben in eine Zeitmaschine setzen und einige Dinge verändern könnte ! Aber ich muss lieder damit leben das sie so passiert sind … Und zu irgendwas wird die Erfahrung gut gewesen sein …..

  4. Pingback: 1. Weihnachtstag at Maerchenonkel.org

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