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Die Legende des Zorro (Legend of Zorro)

Die Legende des Zorro (Legend of Zorro)

Es hat doch etwas gedauert, bevor der Urvater aller maskierten Helden und Kämpfer der Unterdrückten erneut die gelöcherte Augenbinde umlegt und als Zorro den Bösewichtern Amerikas den Stinkefinger zeigt. Die Legende des Zorro ist die Fortsetzung von Die Maske des Zorro, der seinerzeit Hauptdarsteller Antonio Banderas in die vordere Reihe der Hollywood-Schauspieler hievte.

Zehn Jahre sind vergangen und wir befinden uns nun im Jahre 1850. Dank Zorro ist Kalifornien der 31. Staat der Union geworden. Zorro (Antonio Banderas) soll nun das Versprechen einlösen, das er seiner Frau Elena (Catherine Zeta-Jones) gegeben hatte: Seine Geheimidentität aufgeben und zukünftig ein ruhiges Leben als Familienvater führen. Als aber der Frieden in Kalifornien auf dem Spiel steht, sucht Zorro nach einer neuen Herausforderung und wirft seine guten Vorsätze über Bord. Elena trennt sich von Zorro und wirft sich dem reichen Armand (Rufus Sewell) an den Hals. Doch letztlich arbeiten beide an der gleichen Sache.

Wenn ich mich bei meinem Kumpel Olaf bedienen darf, dann würde ich sagen, dass Zorro bestes “Easy Listening für die Augen” ist.

Die Legende des Zorro ist eine solide Fortsetzung, die einige echte Stärken hat aber auch vieles, was wirklich nervt. Man merkt dem Film nicht an, dass einige Jahre vergangen sind seit dem Erstling. Kein Wunder, agierten hinter der Kamera weitestgehend erneut die gleichen Leute. Es gibt wieder viele Verfolgungsjagden, spektakuläre Stunts, packende Fechtszenen und viel Wortwitz. Die Legende des Zorro trumpft immer dann auf, wenn es turbulent wird und der Maskenträger richtig aufräumt.

Dazwischen herrscht gepflegte Langeweile, was vermutlich zum Großteil an einer wirklich abstrusen Story liegt, die schon beinahe weh tut. Das ist aber auch nicht weiter tragisch, da die Story nur dazu da ist, die ganzen Actioneinlagen irgendwie zusammen zu halten, groß hinterfragen darf man das Ganze nicht. Wirklich auf die Nerven ging mir das nervigste Filmkind seit dem kleinen Anakin Skywalker aus Star Wars Episode I. Wenn ich mich bei meinem Kumpel Olaf bedienen darf, dann würde ich sagen, dass Zorro bestes “Easy Listening für die Augen” ist.

Fazit: Solide Fortsetzung mit schwacher Story.

Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

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