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Robots

Robots

Nach Ice Age ist Robots der zweite große Film von Animationskünstler Chris Wedge. Nach wie vor gilt es, Branchenprimus Pixar einzuholen und mit Ice Age konnte die Animationsabteilung von Fox einiges an Boden gut machen.

Technisch gibt es an Robots absolut nichts zu bemängeln

Rodney Copperbottom ist ein genialer Nachwuchserfinder, der die Roboterwelt besser machen und jedem helfen möchte. Seine Chance zum Glück ist Firmenboss Bigweld. Doch in der Firma des großen Vordenkers treibt der fiese Ratchet sein Unwesen. An Rodneys Seite stehen die beiden sehr witzigen Fender und Piper. Ratchet will auf dem Weg zu grenzenlosen Reichtum und Macht alle Mittel nutzen. Nur Rodney und seine Freunde stehen ihm einsam aber tapfer gegenüber.

Technisch gibt es an Robots absolut nichts zu bemängeln. Die Roboterwelt ist wirklich sehr schön detailliert in Szene gesetzt und gerade bei den rasanten Verfolgungsjagden lässt die Animationsabteilung von Fox eindrucksvoll die Muskeln spielen. Das eigentliche Problem von Robots ist die laue Story. Von einem Animationsfilm erwartet man zwar nicht unbedingt ein tiefgründiges Drama, aber ein bisschen mehr darf es dann schon sein. Hier wird schon arg schwarz/weiß gemalt und mit Klischees gespielt. Das ist für Kinder vielleicht OK, die verstehen aber ganz bestimmt nicht die vielen Anspielungen, die eher für Erwachsene gedacht sind. Auch ein bisschen mehr Witz hätte durchaus sein dürfen.

Alles in allem ein zufrieden stellendes Stück Animationskino, bei dem mir besonders Fender mit seinen zahlreichen herabfallenden Teilen sehr gut gefallen hat. Die eigens aufgelegte Messlatte mit Ice Age war für Chris Wedge und sein Team dann aber doch ein Stück zu hoch.

Fazit: Solider Animationsfilm mit Story-Problemen und zu wenig Witz.

Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

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