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Goal!

Goal!

Fußball ist unser Leben. Wenn sich in Europa eine Sportart anbietet, verfilmt zu werden, dann kommt man aufgrund des Massenappeals wohl kaum an König Fußball vorbei. Neben vielen Komödien ist Goal! der ernste Versuch das Leben eines aufstrebenden Profifußballers auf die Leinwand zu bringen mit allen seinen Höhen und Tiefen.

unnötig viel Product Placement

Der junge Auswanderer Santiago Munez (Kuno Becker) träumt in Los Angeles von einer Karriere als Fußballprofi. In den USA stehen die Chance dafür schlecht, also arbeitet er hat, um sich das Geld für seine Chance in Europa zu verdienen. Der Talentscout Glen Foy (Stephen Dillane) ist sein Ticket nach England, wo er beim Traditionsverein Newcastle United vorspielen soll. Er tritt die Reise gegen den Willen seines Vaters an. In England ist es aber anders und vor allem härter als erwartet. Neben dem Talentscout steht ihm die junge Krankenschwester Roz Harmison (Anna Friel) zur Seite. Beide ermutigen Santiago dazu, seinen Weg zu gehen und sein Ziel zu erreichen: Mit den Profis von Newcastle United in der Premier League zu spielen.

Goal ist ein solider Film, der sehr schön vom Alltag eines angehenden Fußballstars erzählt mit all den Schattenseiten, die dazu gehören. Falsche Freunde, der schnelle Aufstieg und die zahlreichen neuen “Freunde”, die natürlich nur das beste wollen und der immerwährende Konkurrenzkampf um die wenigen Plätze im Team und die eine große Chance. Über weite Strecken ist Goal ziemlich interessant und auch recht witzig. Und genau so könnte das vermutlich auch wirklich ablaufen. Kein Wunder, sind doch teilweise Originalschauplätze mitsamt den echten Spielern zu sehen.

Die Schattenseite des Filmes ist, dass relativ früh absehbar ist, wie das Ganze ausgehen und verlaufen wird. Das Ganze ist zu sehr nach dem Handbuch für Sportlerdramen geschrieben. Damit könnte ich auch leben, aber zum Ende hin, war es dann wirklich arg vorhersehbar, kitschig und mit einer Spur zu viel Pathos angereichert. Insgesamt also ein solides Sportlerdrama mit unnötig viel Product Placement.

Fazit: Solides Sportlerdrama.

Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

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