Skip to main content

Der Sprung über den eigenen Schatten

Es gibt Menschen, die halten mich für einen unverbesserlichen, unnachgiebigen Dickkopf. Wenn ich ehrlich sein sollte, könnte ich diesen Menschen nicht mal widersprechen. Aber auch jenseits der 30 Jahre kann man noch über seinen Schatten springen, seinen Stolz beiseite schieben, Zorn vergessen und einfach versöhnlich die Hand reichen. Und wenn ich schon mal so ehrlich bin: Das tut nicht mal weh und ist irgendwie sogar ein sehr schönes, beruhigendes Gefühl. Denn eigentlich ist das Leben viel zu kurz, um sich mit unnötigen Streitereien aufzuhalten und die ohnehin kostbare Zeit zu vergeuden.

Irgendwie macht es auch Spaß, genau das zu tun, womit eigentlich niemand im persönlichen Umfeld gerade rechnet. Genau dieses, eben das Unerwartete oder eigentlich nicht für möglich Gehaltene zu tun und damit alle Lügen zu strafen bzw. zu überraschen ist die Motivation es öfter zu tun. Öfter darüber nachdenken, ob das eigentlich wirklich sein muss, was man gerade tut. Weniger verrennen und dadurch letztlich besser fühlen. So hat man vielleicht weniger oft Recht im Sinne der Sturheit, aber bringt einem das ernsthaft irgend etwas? Ich denke nicht.

4 Kommentare zu “Der Sprung über den eigenen Schatten

Kommentar verfassen