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Dark Water (Dunkle Wasser)

Dark Water (Dunkle Wasser)

Direkt nach dem Film war ich versucht den Film sofort in die Tonne zu treten mit der lustigen Wortspielerei “Stille Wasser sind tief und dunkle extrem langweilig”. Das liegt vielleicht daran, dass Dark Water eben nicht wie das japanische Original ein Horrorstreifen ist, sondern ein Familiendrama, das sich langsam entfaltet und teilweise ein wenig zäh wirkt. Hinter der sehr mysteriösen Geschichte um das dunkle Wasser in der neuen Mietwohnung der exzellent aufspielenden Jennifer Conelly samt Filmtochter Ariel Gade steckt am Ende mal wieder eine recht banale und gleichzeitig auch haarsträubende Auflösung. Nicht ganz so doof wie bei Gothika oder Ring, aber auch immer noch weit entfernt von intelligent glaubwürdig.

Der sehr schön düstere Look des Films samt sehr interessanter Kameraeinstellungen kann zwischendurch ein wenig von der latent vorhandenen Langeweile ablenken, aber insgesamt ist Dark Water zu zäh und zu öde. Was mich dann wieder zu meinem Ausgangszitat zurückbringt. Und irgendwie war mein erstes Gefühl dann doch nicht so verkehrt. Mit etwas Abstand konnte ich dann aber auch die guten Seiten entdecken. Wenn ich den Film nicht gesehen hätte, müsste ich jetzt aber sicherlich nicht nachts das Kissen vollweinen.

Fazit: Ebenso düsteres wie langweiliges Familiendrama.

Rating:

★★★★☆☆☆☆☆☆

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