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Nanu nana, der Nano ist da

Olly und sein iPod NanoSeit Freitag habe ich nun den neuen iPod Nano hier. 4 GB groß und im schnieken apple-typischen weiß. Allein schon durch sein Design und seine Kleinheit macht das Gerät neugierig und jeder muss ihn einfach mal kurz anfassen. In einer für Apple typischen schönen Verpackung, in der alles verstaut ist, befindet sich der Nano schon komplett aufgeladen, man kann also sofort loslegen. Mittels beiliegendem USB-Kabel bestückt man den Nano mit etwa 1.000 MP3s, seinen Kontakten aus dem Adressbuch (Windows: Outlook oder Outlook Express) sowie den iCal-Terminen. Da ich zuvor keinen iPod mit Farbdisplay hatte, freue ich mich natürlich nun über die Albencover, die beim Spielen eines Songs anzeigt werden.

Neu beim Nano ist, dass man sich auch die Lyrics für einen Song unterwegs anzeigen lassen kann. Sehr praktisch für leidenschaftliche Sänger wie mich. Ebenfalls neu für mich ist das Clickwheel, mit dem ich nach kurzer Eingewöhnung sehr gut klar kam. Ein wichtiger Grund für den Kauf des Nano ist die gigantische Akkulaufzeit, die irgendwo bei 14 Stunden liegt. Etwas, dass mich an meinem iPod der dritten Generation immer sehr genervt hat. Zu oft habe ich unterwegs die nervige Anzeige “Bitte laden Sie den Akku” sehen müssen. Dies gehört nun endlich der Vergangenheit an. Man muss allerdings wirklich aufpassen, dass das Gerät nicht verloren geht oder aus Versehen in der Wäsche landet. Das Ding ist so winzig und leicht, da muss man wirklich aufpassen. Beim Fitness heute hatte ich den Nano im Armband und das merkt man so gar nicht, wenn da nicht noch die lästigen Kopfhörerkabel wäre.

Das ist auch wieder einer der wenigen Kritikpunkte am Nano. Der beiliegende Kopfhörer ist bestenfalls als durchschnittlich zu bezeichnen. Auf Anraten von Abe habe ich mir den Sony MDR-EX 71 SLW gekauft, den es im passenden weiß gibt. Ohne Verlängerung (die dem Kophörer beiliegt) ist das Kabel des Kopfhörers einen halben Meter lang, was für das iPod-Armband oder die Jackentasche reicht. Ansonsten kann man bei Bedarf die Kabellänger auf gute zwei Meter verlängern. Die geschlossene Struktur des Kopfhörers lassen Umgebungsgeräusche weitestgehend draußen und sorgen für einen sehr guten Klang. Da drückt und zwickt nichts. Auch ärgerlich, dass man das Dock für den Nano wieder extra kaufen muss, was zudem nicht gerade billig ist. Auch eine Schutzhülle, die aufgrund des extrem empfindlichen Materials eigentlich nötig ist, liegt nicht bei. Abseits dieser Mängel hat Apple mit dem Nano aber wieder einen großen Wurf gelandet, ich verlasse das Haus nicht mehr ohne.

6 Kommentare zu “Nanu nana, der Nano ist da

  1. Hust, den iPod habe ich billiger bekommen, Dock und Schutzhüllen habe ich nicht. Zur Gegenfinanzierung verkaufe ich übrigens gerade meinen 30 GB iPod. Zusammen mit dem Shuffle sollte ich sogar noch ein paar Euro über haben. Aber wenn es mal richtig eng mit der Kohle wird, fange ich bei euch an 🙂

  2. HA! Du hast dir doch die 71er geholt? Zum Glück bist du so klein das das kurze Kabel ohne Verlängerung für die Hosentasche reicht! Mir war es leider zu kurz! Ich bin halt groß und breit, harhar! 🙂 Aber die 51er sind auch ok, und mir ist ein Kopfhörer ohne Fernbedinung und 3m Kabel deutlich lieber…

    Klang ist doch ganz fein, oder? Bist zufrieden?

  3. Es reicht auch nur bis zur Jackentasche oder bis zum Armband. Übrigens ist das keine Fernbedienung bei sondern nur eine Verlängerung und insofern finde ich das schon gut. Da mir über weite Strecken das kurze Kabel reicht. Ansonsten stecke ich halt das längere ran. Vom Klang her und vom Tragekomfort bin ich total zufrieden.

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