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Spiel ohne Regeln (The Longest Yard)

Spiel ohne Regeln (The Longest Yard)

Mit Filmen von und mit Adam Sandler ist das so eine Sache. Wenn man sich überhaupt darauf einlassen will, tun sie meist nicht weh und sind ebenso schnell vergessen, wie sie konsumiert sind. Mehr als schnelle Unterhaltung, bei der man sich über die gesamte Laufzeit unterhalten kann, wird nicht versprochen und die gibt es dann auch letztlich nicht.

Der richtige Film also für kurzweilige Unterhaltung ohne jeglichen Anspruch.

Bei The Longest Yard bzw. Spiel ohne Regeln, wie der Film in Deutschland heißen wird, ist es genauso. Ex-Starquarterback Paul Crewe muss aufgrund eines Alkoholvergehens hinter Gittern. Dort wartet jedoch nicht der Frauenknast, sondern ein knallharter Direkter (James Cromwell). Dieser verlangt von Crewe, ein Team aus Sträflingen aufzustellen, das als Kanonenfutter für das Eliteteam der Wärter dienen soll. Zusammen mit Kumpel Caretaker (Chris Rock) und Trainer Nate (Burt Reynolds) macht sich Crewe an die Arbeit. Doch auch Ex-Footballstars haben ihren Stolz und so kommt es dann doch ganz anders als zunächst erwartet, was zwar niemanden überrascht aber zumindest gut unterhält.

The Longest Yard ist das Remake des gleichnamigen Filmes von 1974, in dem damals Burt Reynolds die Hauptrolle spielte, der im Remake nun die Rolle des alternden Trainers übernimmt. Adam Sandler übernimmt die Rolle von Burt Reynolds und macht dies, wie er es immer tut. Der Film hat keinerlei Anspruch und auch die Story ist platt und gerade heraus. Aber hier erwartet auch niemand großartige Storywendungen oder ähnliches, sondern unterhaltsame Action. Davon gibt es reichlich zu sehen. Die Typen auf Seiten der Häftlinge sind so unterschiedlich und skurril, dass man sich das Lachen nur schwer verkneifen kann. Die Footballszenen sind ordentlich, voller Action und rasant geschnitten.

The Longest Yard funktioniert auf banal einfache Art und Weise. Es ist klar abgesteckt, wer gut und böse ist und von Anfang ist klar, wie alles ausgehen wird. Das wie hat mich dann jedoch wirklich über weite Strecken gut unterhalten und hier zeigt ein Trailer auch endlich mal wieder, was man später im Film auch bekommt. Der richtige Film also für kurzweilige Unterhaltung ohne jeglichen Anspruch. Wer sich zwei Wochen nach dem Kinobesuch allerdings noch an etwas erinnern möchte, wir ernste Probleme bekommen, denn dafür ist das Ganze einfach zu belanglos.

Fazit: Ordentliches Remake, das durchaus unterhalten kann.

Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

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