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Friday Five: Wünsche, Träume und Einstellungen

  1. Würdest du eine Million Euro annehmen, wenn du dafür Deutschland verlassen müsstest und nie wieder zurück kommen dürftest?

    Das kommt ganz darauf an, wie lange ich Bedenkzeit hätte. Wenn ich mich sofort auf der Stelle entscheiden müsste, dann würde ich sagen “Nur wenn ich zwei Personen mitnehmen darf.” Wenn ich länger Zeit hätte, würde ich mich natürlich mit den wichtigen Personen um mich rum darüber unterhalten.

  2. Wenn deine Freunde/Bekannte dir gerne offen und ehrlich die Meinung sagen wollen, würdest du es hören wollen? Warum (nicht)? Denkst du, dass deine Freunde/Familie bereits sehr ehrlich zu dir sind?

    Wenn es Freunde sind, dann sagen sie natürlich offen und ehrlich was sie denken, sonst wären es ja keine Freunde. Andersrum tue ich das auch, mein Problem ist nur, dass nur nicht alle mit der Wahrheit umgehen können, was dann schon mal für Konfliktstoff sorgt. Das hält mich aber nicht davon ab, bei meiner Einstellung zu bleiben.

  3. Du erkennst ein schlimmes, selbstzerstörerisches Verhaltensmuster bei einem Freund, der offenkundig nichts davon bemerkt. Würdest du darauf hinweisen? Warum (nicht)?

    Wie beim Punkt zuvor ist das Problem, dass viele damit nicht umgehen können. Aber wenn wir hier schon von Freunden reden, dann muss man das natürlich sagen. Oft ist es ja auch so, dass Leute sich des Problems doch bewusst sind, es aber nicht wahr haben wollen und dann einfach verdrängen. Ich mische mich aber nicht mehr ein, wenn meine Meinung nicht mehr gefragt ist, das merkt man ja recht deutlich.

  4. Wenn du ein Drehbuch für den Traum der heutigen Nacht schreiben könntest, wie würde in etwa die Story aussehen?

    Ich sehe drei Personen an einem Strand. Eine ist kleiner als die beiden anderen und diese leckt an einem riesig großem Eis, an dem an der Seite Vanille hinunter läuft und beinahe zu Boden tropft. Die Augen leuchten wie zwei große funkelnde Diamanten. Die beiden anderen Personen gehen einige Meter dahinter, die Sonne geht gerade auf. Die männliche Person hält der weiblichen die Augen zu und flüstert ihr ins Ohr, was zu sehen ist. Wie die Wellen langsam an den Strand gleiten, die Möwen am Himmel kreischend Kreise ziehen und die Sonne ihre Strahlen spielen lässt, die so wunderbar auf der Haut der drei kitzeln. Zwischen den nackten Füßen kitzelt der feine Sand und man riecht die salzige Meeresluft. Und obwohl zu Hause das Frühstück wartet, mag niemand zurück gehen.

  5. Wie oft denkst du zurück und reflektierst, wie du dein Leben gerade führst und wohin es dich gerade führt? Setzt du dir oft Ziele? Warum (nicht)?

    Ich habe mal ein Buch über Buddhismus gelesen. Darin stand, dass man täglich vor dem Schlafengehen nochmals den Tag Revue passieren lassen soll, jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Ich versuche mich meistens daran zu halten. Es hilft oft, nochmals über bestimmte Sachen nachzudenken. Ansonsten setze ich mir immer wieder mal Ziele, die anspruchsvoll, aber erreichbar sind. Bei Erreichen belohne ich mich in irgendeiner Form selbst, das sorgt dafür, dass ich immer in Bewegung bleibe.

via Friday-Forum

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