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Sony PSP: Die Spiele

Ich habe mich schon öfter gefragt, warum ich nicht mehr so viel spiele, wie ich es früher getan habe. Viele sagen mir dann, dass das irgendwie mit dem Alter zu tun hat. Ich behaupte einfach mal, dass dies nicht so ist. Es liegt einfach daran, dass ich nach einem langen Tag gar nicht mehr die Muße habe, mich lange mit einem Spiel zu beschäftigen. Habe ich mich früher gerne an einem Spiel festgebissen, nervt es mich heute schon, wenn ich an einer Stelle in einem Spiel nicht weiterkomme. Bei den Spielen für die PSP ist das anders. Mit allen Spielen, die ich bisher getestet habe, kann man immer wieder eine Runde zwischendurch spielen, ohne gleich seine gesamte Freizeit opfern zu müssen. Das heißt nicht, dass die Spiele keinen Tiefgang haben, sie sind einfach nur optimiert, um auch mal schnell eine Runde Spaß zu haben und das schaffen sie mit Bravour.

Ridge Racer

Normal fasse ich Rennspiele nicht mit der Kneifzange an und ausgerechnet dieses Genre hat auf der PSP Hochkonjunktur. Ich hasse es, wenn ich vor Kurven bremsen muss und das Ganze wie echtes Autofahren ist. Das ist für mich kein Spiel, das ist Arbeit. Wenn ich das will, werde ich Berufskraftfahrer. Ridge Racer ist das krasse Gegenteil und sieht auch noch superb aus. Hier regiert der Bleifuß und in den Kurfen wird nicht gebremst sondern gedriftet bis der Arsch des Wagens nach vorne zeigt, dann dreht man das Fahrzeug elegant und gibt wieder Vollgas, ganz so wie es Jason Stetham es derzeit in Transporter 2 im Kino tut. Das ist ein Spaßrennspiel in Reinkultur, optisch höchst beeindruckend, nur der Sound nervt mich etwas. Zeitg auf jeden Fall höchst beeindruckend, zu was die PSP technisch in der Lage ist, denn hier ruckelt nichts. Die Cup-Rennen sind mit einer Dauer von ca. 10 Minuten bei drei Rennen auch nicht zu lang. Im weiteren Verlauf schaltet man Strecken und Autos frei, was den Sammelgeist beglückt. Mein Überraschungshit, denn wie gesagt nicht mein Genre.

Ridge Racer (Namco)

Wipeout Pure

Und schon wieder Geschwindigkeitsrausch, aber auch hier geht es eher in Richtung Arcade. Wipeout Pure orientiert sich an den Vorgängern auf den beiden PlayStation-Konsolen, das bedeutet Science-Fiction-Setting, treibende Beats, sehr schöne Strecken und ein einfach zu erlernendes aber auch herausforderndes Fahrzeughandling. Konkurrenzten wird man mittels aufgesammelten Waffen los oder man wandelt diese in Extraenergie um, sofern man selbst schon einiges abbekommen hat. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht so leicht wie bei Ridge Racer und wird mit zunehmender Dauer schwieriger. Optisch ist Wipeout Pure ein echter Hingucker. Erstaunlich was da aus der kleinen PSP herausgeholt wird. Es läuft nicht so konstant flüssig wie Ridge Racer, optisch gefällt es mir dafür aber noch einen ganzen Tick besser. Rein vom Fahren ziehe ich aber noch den Namco-Racer vor.

WipEout Pure (Sony)

Lumines

Puzzlespiele sind für mich das, wofür sich andere Menschen eine Bildzeitung kaufen, der ideale Zeitvertreib im Bad. Der GameBoy mit Tetris hat ausgesorgt, seit Lumines von Ubisoft im Haus ist. Das Spielprinzip ist nicht ganz so simpel, ähnelt dem Vorbild aus Russland aber doch sehr. Auch hier fallen Klötzchen von oben in eine Röhre, die durch geschicktes Anordnen entfernt werden müssen. Neben dem Endlosmodus gibt es einen Kampf gegen die CPU sowie einen Mehrspielermodus. Lumines bietet mit jedem Level andere Skins, die frei geschaltet werden können, die neue Optiken und Sounds bringen, die das Spiel auch audiovisuell abwechselnd gestalten. Hat man das Prinzip erst einmal richtig verinnerlicht, dann fesselt das Spiel ungemein und man mag sich kaum noch davon loseisen.

Lumines (Ubisoft)

Virtua Tennis World Tour

Als alter Dreamcasthase musste Virtua Tennis natürlich auch her. Tennis ist eigentlich nicht mein Sport, aber neben Top Spin auf der Xbox ist Virtua Tennis eine spielerische Offenbarung. Man kommt unheimlich schnell rein und die kleinen Minispielchen sorgen für gepflegte Abwechslung. Es stehen einige Tennisberühmtheiten wie z.B. Andy Roddick oder Venus Williams zur Verfügung. Wie üblich stehen Lobs, Slice und Topspin zur Verfügung. Richtung und Länge der Schläge dosiert man durch eine Mischung aus Stellung, Timing und Richtungstasten. Ein bisschen nervig sind die kurzen Ladepausen teilweise zwischen den Ballwechseln. Ansonsten bekommt man aber das alte Virtua Tennis 2 plus einiger Neuigkeiten.

Virtua Tennis World Tour (Sega)

Ansonsten habe ich derzeit noch Untold Legends und Fired Up hier, in die ich aber nur sehr kurz reinschauen konnte.

2 Kommentare zu “Sony PSP: Die Spiele

  1. Das hängt sicherlich von der Größe der Hände ein wenig ab. Ich habe relativ normale Hände, komme mit dem Ding sehr gut klar. Meine Schwester hat er kleine Hände und die hat damit auch keine Probleme. Sie klagte eher über ein Brennen in den Augen nach Lumines, weil das Bild da ziemlich grell flackert teilweise. Also halten lässt es sich gut, ist aber natürlich nichts für die Hosentasche.

    Habe das Gerät heute Abend zur Sneak mit, kannst mich gerne mal ansprechen und Probehalten 🙂

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