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Mein iPod Nano ist weg

Kaum habe ich die Lobeshymne zu meinem neuen iPod Nano verfasst, da ist das gute Stück auch schon wieder weg. Gestern war ich zum üblichen Quartalsmeeting im Büro. Mein Chef wollte sich das gute Stück mal anschauen und nahm es in seine Hände. Kurz darauf zückte er seine Geldbörse, drückte mir 250 Euro in die Hand und sagte „Danke!“. Nun heißt es wieder warten. Wenigstens hatte ich die Sony PSP mit, sodass die Rückfahrt nicht zu langweilig wurde. Ridge Racer regiert immer noch!

Paris-Woche: Die Frauen

Alle Damen halten sich jetzt bitte die Hände vor die Augen oder lesen im nächsten Beitrag weiter, denn es folgen ein paar chauvinistische Eindrücke aus Paris. Viele Freunde hatten mich gebeten, einen Blick auf die dortige Damenwelt zu werfen. Aus genau diesem Grunde, also streng wissenschaftlichen und rein demoskopischen Zwecken habe ich dies auch getan. Denn Olly geht ja als investigativer Journalist auch dahin, wo es weh tut.

Denn Olly geht ja als investigativer Journalist auch dahin, wo es weh tut.

Paris hat in dieser Hinsicht extrem viel zu bieten, vor allem nicht nur (aber auch) Französinnen. Paris ist eine multikulturelle Stadt und das schlägt sich auch in der Angebotspalette des anderen Geschlechtes nieder. Vor allem extrem hübsche Asiatinnen, Farbige oder eben wirklich niedliche Französinnen verwöhnen das Auge des Chauvinisten interessierten Touristen. Dabei sind es nicht nur die jüngeren Altersklassen die begeistern, auch in den mittleren Altersschichten lässt man sich dort nicht gehen und zwängt sich in gewagte Outfits. Besonders der kurze Rock in Verbindung mit hohen Stiefeln und einem geradezu riskant-kurzem und beinahe hautengem Oberteil sind der absolute Renner. Hier typische Stilsünden wie Arschgeweihe und Strings die beinahe bis über das Schulterblatt reichen sind dort erfreulich selten anzutreffen. Also auch unter diesem Gesichtspunkt ist Paris eine Reise wert.

Frankfurt Calling

Wir unterbrechen die Paris-Woche für eine wichtige Durchsage. Sonntag habe ich der Stadt den Rücken gekehrt, in ein paar Stunden bin ich wieder unterwegs nach Frankfurt. Also sollte mich wer vermissen, die Hessen haben mich. Sneak Preview muss ausfallen, Arbeit geht vor. Am Donnerstag geht es dann mit der Paris-Woche weiter.

Frankfurt am Main

Paris-Woche: Lifestyle

In den letzten Tagen wurde ich oft gefragt, wie es mir in Paris gefallen hat und ich kann nur sagen: Sehr gut. Am meisten beeindruckt hat mir der Lebensstil der Franzosen. Insgesamt erschienen mir die Leute weniger gestresst und einfach offener für das Schöne im Leben. Es hat mir unheimlich gefallen, sich abends einfach in eine Brasserie in einer der kleinen Straßen zu setzen und die Zeit einfach laufen zu lassen und bei einem kleinen Imbiss und einem Getränk nach Wahl zu entspannen und nur in die Gegend zu schauen. Wohim nan schaut sieht man Menschen, die das Leben offenbar genießen anstatt sich einen Kopf zu machen, was wohl morgen sein wird.

Ich habe lange nicht mehr so einen Sprachen-Misch-Masch erlebt, wie an diesem Wochenende in Paris. Schon in der Metro kam ich mir zeitweise vor, als wenn die Fernbedienung meines Sat-Recievers verrückt gespielt hätte, und zwischen allen Senden wild hin und her zappt. In der Gegen von Montmatre ist das besonders ausgeprägt. Viele sagten mir vor meiner Reise, dass ich mir dieses Künstlerviertel unbedingt ansehen sollte. Ich war enttäuscht. Es handelt sich dabei eher um eine Touristen-Ecke, bei der ein Souvenirladen neben dem nächsten steckt. Aber es gibt die bunte Palette sämtlicher Nationen, was diesen Fleck dann doch wieder etwas interessant macht.

Wenn ich früher an Frankreich gedacht habe, musste ich immer an Männer mit Baskenmütze denken, die ein Baguette unter dem Arm tragen. Dann habe ich mir eingeredet, dass dies wohl nur ein Vorurteil ist. Aber nun habe ich mit meinen eigenen Augen gesehen, dass dies dort wirklich so ist. Es gehen keine zehn Personen an einem vorbei, ohne dass mindestens eine davon ein Baguette unter dem Arm hat. Zunächst dachte ich, dass diese Leute gecastet werden, um diese Urban Legend für Touristen aufrecht zu erhalten. Weit gefehlt, so wie der normale Deutsche nicht ohne schlechte Laune das Haus verlässt, tut es der Franzose offenbar nicht ohne Baguette. Die sind übrigens wirklich so schmackhaft, wie ich es mir immer vorgestellt habe.

Brasserie