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Der Verbotene Schlüssel (The Skeleton Key)

Der Verbotene Schlüssel (The Skeleton Key)

Achtung, anschnallen, es wird mal wieder gruselig. Dabei handelt es sich mit „Der Verbotene Schlüssel“ erfreulicher Weise nicht um ein Remake, sondern um eine gruselige Hoodoo-Story in New Orleans. Hoodoo? Richtig. Während sich Voodoo auf einen religiösen Hintergrund bezieht ist Hoodoo eher Magie, die sich Menschen zu ihrem Vorteil zu Nutze machen. Funktionieren tut dies jedoch nur, wenn das Opfer daran glaubt. Also packen wir die Nadeln und Puppen wieder in den Schrank und glauben an einen guten Film, vielleicht hilft das ja.

Die desillusionierte Caroline (Kate Hudson) nimmt eine Stelle als Pflegerin bei einem Schlaganfallpatienten an. Ben (John Hurt) und seine Frau Violet (Gena Rowlands) wohnen in den Sümpfen von New Orleans. Das mysteriöse Dachbodenzimmer und der verbotene Schlüssel sowie einige merkwürdige Ereignisse im Haus machen Caroline neugierig und sie beginnt Nachforschungen anzustellen. Hätte aie doch nur Scream gesehen und die Regeln des Horrorfilmes verinnerlicht. Denn hinter allem steckt die böse Macht des Hoodoo und im Haus obendrein ein böses Geheimnis.

Bezeichnend für den Film ist, dass John Hurt, der den ganzen Film eigentlich gar nichts sagt, den Rest der Schauspieler komplett an die Wand spielt.

War meine Freude noch groß, dass es sich mit „Der Verbotene Schlüssel“ um einen eigenständigen Film handelt, relativierte sich das Ganze schnell, denn wir haben es hier mit einer abendfüllenden Version einer Folge Twilight Zone zu tun. Das ist sicherlich nicht schlecht, aber ebenso weit davon entfernt gut zu sein, wie Michael Schumacher davon erneut Formel-1-Weltmeister zu werden. Drei Viertel des Filmes plätschern belanglos vor sich hin, um am Ende ein wenig gepflegte Spannung aufzuwerfen, der wenigstens ein gelungenes Ende folgt. Wer den Film nicht gesehen hat, schaut sich besser den Trailer an, denn dieser ist nicht nur spannender, sondern auch schneller zu Ende.

Bezeichnend für den Film ist, dass John Hurt, der den ganzen Film eigentlich gar nichts sagt, den Rest der Schauspieler komplett an die Wand spielt. Kate Hudson kann man zu Gute halten, dass sie inzwischen erwachsen geworden ist, in Almost Famous aber eine Klasse besser spielte. Aber ein gutes Pferd springt ja auch nicht höher, als es zwingend muss. Kommen wir noch zu den Empfehlungen, mit denen man sich den Abend besser vertreiben kann als mit „Der Verbotene Schlüssel“: K-Pax (vom gleichen Regisseur), The Ring (vom gleichen Drehbuchautor) oder Almost Famous (auch mit Kate Hudson) anschauen. Traurig, dass alle Beteiligten am Film schon so viel bessere Arbeiten abgeliefert haben.

Fazit: Belangloser Grusel mit knackigem Ende.

Rating:

★★★★☆☆☆☆☆☆

2 Kommentare zu “Der Verbotene Schlüssel (The Skeleton Key)

  1. Klar habe ich einen (sogar Pro), siehe unten rechts 🙂 Aber ich habe natürlich gleich wieder globaler gedacht, so mit Monats-Archiv usw. Bin bei sowas ja immer recht stur lange dabei.

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