Skip to main content

Madagascar

Madagascar

Neuer Stoff von den Machern vom grandiosen Shrek und dem extrem langweiligen Shark Tale. Das Zebra Marty hat die Nase voll vom Leben im New Yorker Zoo und will zurück in die Freiheit. Natürlich nicht allein, mit sollen die besten Freunde: Löwe Alex, Giraffe Melman und das Nilpferd Gloria. Komplizen bei der Flucht sind die vier leicht militaristischen Pinguine. Nach zahlreichen Wirren landen die vier New York Giants in der Wildnis Madagascars, wo nicht alles so ist, wie die vier es sich in den eigenen schönen Träumen ausgemalt haben.

Madagascar ist ein lustiger, netter Film, bei dem die Macher offenbar keinerlei Risiken eingehen wollten. Konsequent bedient man sich bei Elementen, die im Genre schon immer funktioniert haben. Lustige Charaktere, Slapstick-Humor eine Prise Moral zwischendurch und ein Ende, bei dem sich alle glücklich in den Armen liegen. Nach Filmschluss geht man mit einem wohligen Gefühl im Bauch nach Hause. Das wäre auch nicht weiter schlimm, wenn Madagascar irgendetwas hätte, das einen länger an den Film zurück denken lässt. Der Film hat nicht den Charme eines Findet Nemo oder die Doppeldeutigkeit der Dialoge aus Shrek.

Natürlich gibt es zwischentierische Probleme und Alex macht eine für diese Art Film mutige Wandlung durch.

Alex und Marty haben mich ein wenig an die beiden Hauptfiguren aus Shrek erinnert. Alex ist immer etwas griesgrämig und knurrig, Marty hat ständig gute Laune und ist die gute Seele. Melman und Gloria sind eigentlich völlig unnötig. Melman läuft ständig blind irgendwo gegen, das ist zunächst lustig, irgendwann setzt aber ein leichtes Gähnen ein. Gloria fällt trotz ihrer Größe den ganzen Film über gar nicht auf, wenn ich nicht zu meinem Sitznachbar einen Witz diesbezüglich gemacht hätte. Aber abseits der vier gibt es einige andere lustige Charaktere, wie zum Beispiel den König der Lemuren und die heimlichen Stars des Filmes – die vier Pinguine. Die Vielzahl der Figuren ist vermutlich auch Grund dafür, dass keine der Figuren – mit Ausnahme von Alex vielleicht – etwas Tiefgang bekommt.

Die erste Hälfte des Filmes, vor allem die Szenen in New York legen ein hohes Tempo vor und bieten extrem viel Witz. In Madagascar kommt zunehmend mehr Langeweile auf. Natürlich gibt es zwischentierische Probleme und Alex macht eine für diese Art Film mutige Wandlung durch. Dieser Teil ist für kleine Kinder nicht unbedingt gut geeignet und ist vermutlich dafür da, Erwachsenen zu sagen: Hallo, wir haben auch an euch gedacht. Sehr lustig sind übrigens die Anspielungen auf andere Filme wie Cast Awasy oder American Beauty. Alles in allem ist nach Shark Tale wieder ein Aufwärtstrend für Dreamworks erkennbar, zu Shrek fehlt aber noch ein ganzes Stück.

Fazit: Netter Animationsfilm, der sein eigenes hohes Tempo nicht halten kann. Besser als Shark Tale, aber deutlich schlechter als Shrek und die Konkurrenz aus dem Hause Pixar.

Rating:

★★★★★★☆☆☆☆

2 Kommentare zu “Madagascar

  1. Huhu,

    ja die macher ham aufjedenfall sich selbst übertroffen mit dem Film.
    Ich finde zwar ICE AGE noch etwas besser aber der Film passt schon ist aber auch wieder nix für die ganze Family , sprich kinder!!!

    Naja erzählt mir doch wie ihr den Film fandet !!! Kommt auf http://www.popcorn-movie.com
    und gebt oben rechts in der ecke Madagascar ein und ihr könnt berichten wie und was ihr an dem film so gut fandet !!!

    bye bye und tschö
    eure Kiki

Kommentar verfassen