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Sahara

Sahara

Während Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford immer noch darüber brüten, den legendären Schatzsucher Indiana Jones ein viertes Mal um die Welt reisen zu lassen, schickt sich Sahara als dummdreister Versuch an, die Wartezeit zu verkürzen. Das gelingt erstaunlich gut und macht obendrein auch noch Spaß.

Der Schatzsucher Dirk Pitt (Matthew McConaughey) begibt sich auf die sture Suche nach einem verschollenen Kriegsschiff aus den Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges. An Bord soll sich ein grenzenloser Schatz befinden. An seiner Seite steht Al Giordino (Steve Zahn), unterstützt wird die Suche vom Admiral a.D. Sandecker (William H. Macy). In Afrika begegnen die Schatzsucher der attraktiven Ärztin Eva Rojas (Penelope Cruz), die für die Weltgesundheitsorganisation arbeitet und einer seltsamen Epidemie nachgeht. Die beiden Parteien haben im Geschäftsmann Yves Massarde (Lambert Wilson) und General Kazim (Lennie James) gemeinsame Gegner und so arbeiten sie zusammen. Zu dem Zeitpunkt ahnt niemand, dass die Lösung beider Probleme so dicht beisammen liegt.

Letztlich ist alles ja auch nur der Rahmen für viel Wortwitz und Nonstop-Action und davon wird reichlich geliefert.

Über die Story deckt man besser den Mantel des Schweigens, die ganze Umweltgeschichte ist genauso sinnig wie ein drittes Nasenloch. Das ist aber nicht weiter schlimm, da Sahara sich selbst nicht ernst nimmt und die Geschichte mit einem Augenzwinkern erzählt wird. Da nimmt man es niemanden übel, dass der Film so dumm daher kommt. Letztlich ist alles ja auch nur der Rahmen für viel Wortwitz und Nonstop-Action und davon wird reichlich geliefert.

Sicherlich kann Sahara Indiana Jones nicht ansatzweise das Wasser reichen, lässt Das Vermächtnis der Tempelritter aber ohne Probleme Wüstensand schlucken. Er ist kurzweiliger und hat auch die interessanteren Charaktere. Steve Zahn ist der ideale Sidekick, der die Action mit netten Gags auflockert. William H. Macy als ruhender Pol lässt sich nie aus der Ruhe bringen und mit Matthew McConnaughey und Penelope Cruz wird für beide Geschlechter optisch einiges geboten. Einzig die Schurken sind relativ gesichtslos und wirken ein wenig blass. Kein Vergleich zu den bösen Nazis aus Indiana Jones.

So lässt man sich die Wartezeit auf den Peitsche schwingenden Doktor mit Hut gerne verkürzen.

Fazit: Kurzweiliges Action-Kino ohne Anspruch.

Rating:

★★★★★★★☆☆☆

2 Kommentare zu “Sahara

  1. Ich fand Sahara so schrecklich belanglos. Ok, langweilig war er nicht, aber irgendwie so …. hmmm …. ohne richtigen Höhepunkt. Allein das Ende …. Vorsicht Spoiler …. als die Soldaten mit Panzern und allem anrücken und dann vor den Rebellen die Biege machen. Das war soooo lächerlich. Ein gezielter Schuss und Schluss mit lustig da oben. Bereut habe ich den Kinobesuch nicht, aber so richtig zufrieden war ich am Ende aber auch nicht. Von mir gäbe es eine 3-

  2. Der Film war meiner Meinung nach ENTERTAINMENT PUR! Eine geniale Mischung irgendwo zwischen James Bond, Indiana Jones und McGyver – herrlich bzw. maßlos übertrieben und sicherlich nicht gedacht, um sich selbst ernst zu nehmen. Ich war nach dem Trailer eher unsicher, ging nach dem Abspann aber sehr zufrieden aus dem Kinosaal und habe mich gut unterhalten gefühlt. Note: 2

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