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Gebt mir Batman Begins!

Batman Begins

Batman-Filme gab es bereits viele. Batman hält die Welt in Atem mit Adam West fand ich damals richtig lustig, der war so schlecht, dass man sich wenigstens gut unterhalten konnte. Der Batman mit Michael Keaton war wenigstens noch leicht düster, danach wurde es jedoch immer schlimmer. Die Filme um den Rächer im Fledermauskostüm wurden immer actionreicher und vor allem bunter. Und genau das passt überhaupt nicht zu diesem überaus coolen Typen.

Batmans Reiz war für mich immer – im Gegensatz zu zum Beispiel Superman – dass er verletztlich war. Er war ein normaler Mensch und kein Superwesen. Dazu gefiel mir dieses düstere Setting. Im privaten Leben ein Millionär und Playboy, dem die Damenwelt zu Füßen liegt – als Geheimidentität ein Superheld, der mit dummen Ganoven den Boden aufwischt. Wer will da nicht tauschen?

In Batman Begins, auf den ich mich mittlerweile extrem freue, geht der junge Regisseur Christopher Nolan einen anderen Weg. Batman selbst bekommt man erst in der zweiten Filmhälfte zu sehen. Es geht vor allem um die Motive, wie Batman zu dem wurde, was wir aus den Comics kennen. Was hat es mit der Fledermaus auf sich und warum hat Batman so einen Groll auf böse Menschen. Und wenn man den bisherigen Kritiken glauben darf, dann ist das wohl perfekt gelungen. Und daher steht für mich fest, ich muss den Film, am besten gestern.

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