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Nicht schuldig

Michael JacksonEben lief auf n-tv die Live-Coverage vom Jackson-Prozess, das Urteil sollte nach einem wochenlangen für die US-Justiz peinlichem Schauspiel verkündet werden. Und zur großen Überraschung wurder der King of Pop in allen zehn Anlagepunkten für nicht schuldig befunden. Ich habe nicht ernsthaft daran geglaubt, dass er für die „bis zu 20 Jahre“ hinter Gitter muss, aber wenn man die Berichterstattung der letzten Wochen mal reflektiert, dann ist das schon eine kleine Überraschung. Bei jedem Anklagepunkt, bei dem Jackson für nicht schuldig befunden wurde, ließ ein ebenso pummeliger wie blonder weiblicher Fan eine weiße Taube gen Himmel steigen. Heal the world, ich habe fertig. Dad gibt es wirklich nur in Amerika. Wie ein Sieger sah Michael Jackson nach dem Verlassen des Gerichtsgebäudes übrigens nicht aus – eher wie ein gebrochener Mann.

5 Kommentare zu “Nicht schuldig

  1. Auf n-tv sagten sie noch, dass er ja ein paar alte Beatles-Songs verkaufen kann, der hält da wohl ein paar Rechte. Und seine dicke Villa soll wohl auch weg. An seiner Stelle würde ich wohl auch abtauchen.

  2. Ein Freispruch in allen 10 Anklagepunkten – wer hätte das gedacht? Habe mir gestern auch das Live Play-by-Play angesehen und bin sehr froh und erleichtert, dass „Jacko“ sein Domizil der Neverland Ranch nicht gegen eine Zelle eintauschen muss (höchstens durch einen Verkauf aus finanziellen Gründen). Ich bin mit seiner Musik aufgewachsen und konnte mir die ganzen Vorwürfe beim besten Willen nicht vorstellen. Und wenn Zeugen der Anklage sogar unter Eid Falschaussagen machen, geht das alles wohl sowieso nicht mit rechten Dingen zu. Von Staatsanwalt Sneddon’s Schlammschlacht (besonders zum Prozessbeginn) mal ganz abgesehen – dem ging’s doch offenbar hauptsächlich nur um private Rache… Hoffe nur, dass Jackson wirklich unschuldig ist. Aber was anderes WILL ich gar nicht wahr haben. 🙂

  3. Abgesehen davon, dass der perverse US Medien Hype auch mich (nebst Frau) bis in die Puppen vor die Glotze gezwungen hat, ist mir in erster Linie doch die absolut unqualifizierte und vollkommen lächerliche Performance der Kerrespondenten (in den USA) wie auch im Studio als echt nervig aufgefallen.

    Immer wieder wurde äh Michael Schäckson äh abzelebriert,wie er wo und wie was gemacht hat. Der merkwürdige Rechtsanwalt, seine komische Schwester (die in dem Club wohl neben Jacco den größten Schatten hat) und der Vater (der seine Kinder in jeder nur erdenklichen Form misshandelt und um die Kindheit gebracht hat), alle zeigen doch ach so viel N#he zum erfolgreichsten Spross der Familie.

    Wer sich ein wenig mit der Historie der Familie Schäckson befasst hat, wird sich nur wenig darüber wundern, dass Jacco so ist wie er ist.

    Moderatoren und Korrespondenten haben aus diesem „Ereignis“ -dass sowie so kaum eine Randnotiz wert wäre- eine mies‘ peinliche Show gemacht. Bem 250. ‚äh‘ habe ich aufgehört zu zählen…

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