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Mein Tag bei Giga Games

PICT0051Für das Online-Spielemagazin GamesDynamite arbeitete ich mit an der Aktion Superbrowserspiel 2005. Die Verantwortung für das Magazin hat jemand, den ich schon sehr lange kenne und schätze, insofern helfe ich da gerne. Die drei Gewinner der Aktion sollten Gelegenheit bekommen, ihr Spiel bei Giga Games im TV vorstellen zu dürfen. Ich war als Repräsentant von GamesDynamite vor Ort, um das Magazin kurz vorzustellen und die Idee für den Wettbewerb und den Ablauf zu erklären bzw. Zu präsentieren. Mit dem ICE machte ich mich von Hannover auf den Weg in die Metropole Düsseldorf, wo ich mit den Jungs von IceWars, X-Wars und Demonlords zusammen traf. Dank meines PowerBooks gestaltete sich die Hinfahrt als sehr angenehm und kurzweilig.

2005_0601_135100AASchon am Düsseldorfer Bahnhof traf ich die beiden Vertreter von X-Wars und mit dem Taxi ging es Richtung Giga Headquarter in der Düsseldorfer Medienhafen. Nach einer kleinen Odyssee (die Jungs sind gar nicht so leicht zu finden), trafen wir dann ein und kurz darauf folgten die beiden Vertreter von Demonlords. Kurz nachdem wir in einen großen Konferenzraum geführt wurden, traf auch der Vertreter von IceWars ein und wir waren somit vollständig. Wir bekamen Erfrischungen gereicht und machten uns erstmal bekannt. Kurz darauf erschien auch schon Ade von Giga, der uns mitteilte, wer wann in der Sendung dran kommt. Die Reihenfolge sah vor, dass ich zunächst beginne und wir dann mit dem kleinsten Spiel anfangen und uns zum Ende zum größten, X-Wars, vorarbeiten. Also vier Takes mit jeweils etwa 7,5 Minuten Länge. Kurz darauf ging es dann auch schon rubber ins Studio, ohne groß weitere Worte zu verlieren.

PICT0044Das Studio war erstaunlich klein, das wirkt im Fernsehen immer viel größer. Das hatte alles irgendwie so ein wenig den Charme von “Wayne’s World”. Ähnlich lustig und ungezwungen ging es da auch zu. Der Aufnahmeleiter und der Regisseur stellten sich vor und erklärten uns einige Sachen zum Ablauf. In der Zwischenzeit konnten wir uns alles in Ruhe ansehen und Fotos schießen, bis wirklich alles eingefangen war. Danach ging es kurz in die Maske, um eine recht dicke Schicht Puder aufgedrückt zu bekommen. Und ehe man sich versah, began auch schon die Sendung. Ich beobachtete aus nächster Nähe die Anmorderation und Themenvorstellung und gleich darauf folgte das PC-Take. Von außen sehen 7,5 Minuten so extrem lang aus. Man denkt, dass man nie so lange reden kann. Zumal ich mich gar nicht auf eine so lange Zeit vorbereite hatte.

PICT0055Es folgte das Konsolen-Take und in der darauf folgenden Werbepause musste ich meinen Platz an der Seite von Ade aufsuchen und mir das Headset über den Kopf stülpen. 30 Sekunden bevor wir auf Sendung waren (ich dachte wir besprechen noch kurz den Start) klingelte bei Ade das Telefon. Noch 10 Sekunden. “Du, ich muss aufhören, bin gleich auf Sendung”. Aber nichts da. Noch 5 Sekunden. “Du ich muss wirklich Schluss machen.” Ade weiter am Telefon. Kurz bevor wir auf Sendung waren, schmiss Ade den Hörer auf die Gabel mit den Worten “Sorry ich bin jetzt dran.” und begann sofort mit der Anmoderation. Und dann war ich dran, etwas zu erzählen. In dem Moment konzentriert man sich und vergisst sogar, dass vor einem die Lampen leuchten und so viele Leute um einen rum sind. Und ehe man sich versieht, sind die 7,5 Minuten auch schon wieder rum. Hätte nicht gedacht, dass das so schnell geht. Beim nächsten Werbebreak schlich ich von der Bühne und hockte mich zu den Anderen, wo es auch wieder lecker Erfrischungen gab.

2005_0601_165806AADie anderen drei haben ihre Sache auch wirklich gut gemacht und haben sich denke ich auch sehr gefreut. Es war eine wirklich tolle Erfahrung, das Team war total nett und lustig. Ich muss vor den Leuten, die man im TV gerne mal belächelt, echt meinen Hut ziehen. Wie die alles unter einem Hut kriegen: Spielen, Erzählen, Regieanweisungen aufnehmen und dabei auch noch lustig sein. Das ist echt nicht einfach. Dennoch hatte jeder stets Zeit, uns Sachen zu erklären und geduldig unsere vielen Fragen zu beantworten. Nach der Sendung war noch Zeit für ein Gruppenfoto und um ein wenig Futter einzunehmen, bevor es Richtung Heimat ging. Die Rückfahrt, die ich zusammen mit Nils von X-Wars bis Hannover antrat, war dann auch sehr angenehm. Ich genoss Jersey Girl auf DVD und war gegen 22:30 Uhr wieder in der Heimat. Und so ging ein erlebnisreicher aber auch anstrengender Tag zu Ende.

Artikel @ Giga Games

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