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The Statement

The Statement

1944 wurden sieben Juden in Rillieux-la-Pape ermordert. The Statement ist diesen sieben Männern gewidmet sowie den anderen 77.000 französischen Juden, die unter der deutschen Besatzung und dem Vichy-Regime ihr Leben ließen. Mitverantwortlich dafür war die von Marschall Pétain gegründete Miliz. Nach dem Krieg wurden viele Milizionäre als Kriegsverbrecher angeklagt. Einige bekamen ihre gerechte Strafe, einige wurden sehr mächtig und wieder anderen flüchteten den Rest ihres Lebens. Einer von diesen ist Pierre Brossard.

Mir ist schleierhaft, wie man sich hier gut unterhalten fühlen kann, man mag es mir bitte gerne erklären.

Ich war am Ende froh, als dieser Film endlich zu Ende war und ich das Kino verlassen konnte. Der Ansatz an sich ist löblich, die Besetzung verspricht eigentlich auch gutes Kino, was dabei aber heraus gekommen ist, ist die gebündelte Langeweile, wie ich sie lange nicht mehr gesehen habe. Jede Tatort-Folge bietet mehr Spannung und Abwechslung. Als Brossard zum xten Male fast erwischt war, hoffte ich inständig, dass er endlich einem Herzanfall erliegen würde und damit der Film endlich ein Ende finden würde.

Es ist bezeichnend, dass ich während eines Filmes kurz einnicke, weil ich dermaßen gelangweilt bin. Da ist mir das letzte Mal vor Jahren in Congo passiert. Ich mag eigentlich Michael Caine sehr gerne, aber auch der konnte diesen Film nicht mehr retten. Mir ist schleierhaft, wie man sich hier gut unterhalten fühlen kann, man mag es mir bitte gerne erklären. Unter dem Strich zwei verschenkte Stunden, denen ich sicher mal auf dem Sterbebett nachtrauern werde. So beende ich dieses in negativer Hinsicht Highlight mit einem schlichten Reim:

Statement war ein mieser Film
da fahre ich lieber ins Separee nach Bilm.
Ich hoffe der nächste Film wird besser,
sonst droh ich dem Sneakmeister mit nem Messer.
Geschlafen habe ich mittendrin,
der Film ergab einfach keinen Sinn.
Am Ende war ich dann auch richtig froh,
als gottlob zu Ende war die Show.
Für nen besseren Film gibt’s nen Lolli,
nun sagt tschüss euer Olly.

Fazit: Langweiliges, einschläferndes Oldie-Kino, bei dem selbst Komapatienten umschalten.

Rating:

★★☆☆☆☆☆☆☆☆

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