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Mit Kanonen auf Spatzen schießen

Ein Teil der Musikindustrie kriminalisiert wieder mal unnötig sein bestes Stück, nämlich die eigenen Kunden. Eine Berliner Anwaltsgruppe hat im Auftrag der Musikverlagsgruppe Meisel diverse Songtext-Portale im Internet abgemahnt. Die gesammelten Abmahnschreiben haben ein Volumen von 300.000 Euro. das Urheberrecht ist die Grundlage für dieses Vorgehen. Bei kommerziell arbeitenden Seiten kann ich das sogar verstehen. Warum hier jetzt aber Musik-Fans in eine kriminelle Ecke geschubst werden, die Texte sammeln und damit Werbung für Künstler machen und einen Service bieten, den die Industrie immer häufiger vergisst, erschließt sich mir nicht. Weitere Infos dazu gibt es bei der Interessengemeinschaft Songtexte und beim Spreeblick.

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