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Doing the right thing

Apple G4 Powerbook

Und nun ist es doch passiert. Am Samstag kam mein neues Schmuckstück, mein Apple G4 Powerbook. Aufmerksame Leser wissen, dass ich schon länger mit dem Umstieg auf Mac OSX geliebäugelt habe. Nun wurde das Unternehmen eingeleitet und es scheint sich schon jetzt, in der frühen Phase, als richtige Entscheidung heraus zu kristallisieren. Ich werde jetzt mal versuchen möglichst sachlich, was bei dieser Begeisterung durchaus schwer fällt, nieder zu schreiben.

Das Gerät macht Apple-typisch einen sehr hochwertigen Eindruck, nichts klappert, alles ist super verarbeitet und vermittelt den Eindruck einer längerfristigen Beziehung. Ich hatte vorher ein sehr gutes und auch durchaus sehr schickes Asus-Notebook, neben dem Powerbook sieht das aber dann doch aus wie das sprichwörtliche Mauerblümchen. Ein bisschen Angst macht mit noch die Oberfläche, ich hoffe, dass man hier nicht sehr schnell Krazter oder ähnliches sehen wird.

Ich könnte noch eine ganze Zeit weiter schwärmen, aber ich denke, das ist nicht wirklich nötig.

Nach dem Einschalten findet Mac OS total einfach die bereits bestehende Internetverbindung mittels WLan. Als bisheriger Windows-User traut man ja seinen Augen kaum, ich musste keine IP einstellen, absolut gar nichts verstellen, das ging automatisch. Auch bei einem Wechsel in ein anderes Lan ging alles automatisch und ohne Gemurre. Ein Traum für Windows-User. Sämtliche von mir getestete Hardware, die ich Testweise anschloss, wurde sofort erkannt ohne irgendwelche Treiber zu installieren. Das ist das Plug and Play, das Microsoft vor Jahren für Windows mal angekündigt hatte. Auch die Verbindung zu meinem Bluetooth-Handy lief problemlos und ohne zusätzliche Software. Wenn ich daran zurück denke, was das für ein Krampf unter Windows war.

Die Benutzung ist sehr intuitiv, als Windows-User muss man sich nur an ein paar neue Tastaturkürzel gewöhnen. Die Email-Anwendung habe ich zum Beispiel bei der Eingabe des @-Zeichens ein paar Mal beendet. Bei Apple liegt das @ auf Alt-L, das von Windows bekannte Alt-Q beendet das laufende Programm. Aber das dürfte wie der Rest sehr schnell drin sein.

Als genial empfinde ich immer noch die Art, wie Programme miteinander verbunden sind. Eine globale Rechtschreibkontrolle, globales Adressbuch, globaler Kalender, das macht einfach Spaß die Daten so hin und her zu schubsen. Für eigentlich alle Windows-Programme gibt es entsprechende Gegenstücke, teilweise sogar als Freeware und mit besseren Features. Zum Beispiel der Messenger Adium bietet eigentlich alles, was ich von Windows von Trillian her kannte bzw. nutzte.

Ich könnte noch eine ganze Zeit weiter schwärmen, aber ich denke, das ist nicht wirklich nötig. Für mich war es die richtige Entscheidung, der Windows-PC behält hier seinen Platz und wird zum Spielen benutzt, der einzig richtigen Apple-Schwäche.

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