Skip to main content

Der Flug des Phoenix (Flight of the Phoenix)

Flug des Phoenix (Flight of the Phoenix)

Achtung Remake! 1965 machten sich James Stewart und Hardy Krüger schon einmal auf, um den Phoenix aus dem Wüstensand zu erheben. Über Sinn und Zweck solcher Remakes kann man sich vortrefflich streiten. Die Story gibt dann auch nicht allzu viel her. Frachtpilot Towns (Dennis Quaid) soll aus der Wüste Gobi die Besatzung einer Ölbohrstation evakuieren. Der aufziehende Sandsturm wird unterschätzt und lässt das Flugzeug notlanden. Rettung ist nicht in Sicht, also arbeiten die Gestrandeten selbst an einer Lösung. Der Lagerkoller lässt natürlich nicht lange auf sich warten, angeheizt wird die ohnehin angespannte Lage durch den Techniker Elliott (Giovanni Ribisi).

Weder Fisch noch Fleisch.

Der Flug des Phoenix ist weder Fisch noch Fleisch. Der Film hält sich sehr genau an den Klassiker, einzig die heute obligatorische Frauenrolle wurde eingebaut und mit Miranda Otto besetzt. Ansonsten wurde der heutige Phoenix an den derzeit technischen Standard angepasst und so sehen insbesondere die Sandsturm-Szenen sehr gut aus. Der Rest ist ein relativ vorhersehbares Actionkino, dass über weite Strecken einiges an Potenzial verschenkt. Schön, dass sich so sehr um das dringend nötige Wasser gestritten wird, aber da hätte man deutlich mehr draus machen können. Die Situation ist verschenkt und wird zu schnell geklärt.

Das Highlight des Films ist für mich die Leistung von Giovanni Ribisi, der zwar noch besser spielen kann als hier, den Rest aber deutlich an die Wand spielt. Seine Version des leicht verrückten Flugzeug-Ingenieurs ist noch besser als die Interpretation damals von Hardy Krüger. Dennis Quad spielt die Rolle von James Stewart, war aber zuletzt in Reine Chefsache souveräner und auch mehr gefordert. Was bleibt ist solide Actionkost und ein eigentlich unnötiges Remake im Videoclip-Stil.

Fazit: Eigentlich unnötiges, aber durchaus solides Remake.

Rating:

★★★★★☆☆☆☆☆

Kommentar verfassen