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Lauf, Olly, Lauf

Sport befreit. Ich war heute Nachmittag wieder mal walken. Locker über eine Stunde, dabei kann ich richtig die Seele baumeln und die Sorgen hinter mir lassen. Es ist ja nicht so, dass ich davor weg laufen würde. In den Ohren gute Musik, vor den Augen der karge Feldweg und die Sonne am Himmel. Milde Temperaturen, fast kein Wind und der Hund lief freudig erregt neben mir her. Ich hätte stundenlang so weiter laufen können. Vielleicht nicht von der Puste, sondern einfach vom Gefühl her. Ich habe mich einfach treiben lassen. Aber auch der längste Weg hat mal ein Ende und man ist wieder da, wo man gestartet ist. Und dann sieht man, dass man Sorgen zwar eine gewisse Zeit ausblenden kann, aber sie dadurch weder weniger werden noch verschwinden.

Ein Kommentar zu “Lauf, Olly, Lauf

  1. Und trotzdem: Bewegung befreit den Kopf. Mglicherweise wirklich nur für kurze Zeit aber oft habe ich auch festgestellt, dass viele Dinge weniger schlimm erscheinen, wenn man mal die Gelegenheit hatte, sie quasi „von außerhalb“ zu betrachten. Nicht als eigenes Problem sondern einfach nur generell als Problem, das irgendwo existiert.

    Normalerweise kann man anderen immer wunderbare Ratschläge geben, wie sie mit einem Problem fertig werdenkönnen. Wenn man selber aber genau das gleiche Problem hat, fehlt einem diese Weitsicht.

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