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Kinovorschau und Filmposter

Heute fand im Cinemaxx Hannover am Raschplatz die monatliche Trailershow mit anschließender Plakatversteigerung zugunsten des Tierheimes Krähenwinkel statt. Dieses Mal habe ich auch extrem zugeschlagen. Das US-Plakat zu „Closer“ und das deutsche DinA0-Plakat zu „Wenn Träume Fliegen Lernen“ gingen in meinen Besitz über. Später gesellte sich noch eines der Riesenbanner zu „Ocean’s Twelve“ (2,50 m x 1,20 m) dazu. Das sind die Teile, die in den Foyers der Kinos aushängen und mächtig Eindruck machen. Da ich gerade Lust dazu habe, noch ein paar Eindrücke zu den gezeigten Trailern. Waren viele Filme dabei, dich ich unbedingt sehen muss:

Million Dollar Baby: Mir war schon vor dem Trailer und der Oscarverleihung klar, dass ich den Film sehen muss. Nachdem ich bereits hörte, dass der Film noch besser als Mystic River wäre und der Trailer bei mir die übliche Gänsehautstimmung auslöste, ist die Karte schon gebucht. Was zunächst wie eine „Rocky für Mädchen“-Story aussieht wird sicherlich noch einen komplexeren Handlungsfaden haben. Ich vermute mal stark, dass die Kleine die Tochter von Boss Clint ist. Leider geht hier etwas Wortwitz verloren. Im US-Trailer heißt es noch so schön „tuff ain’t enough“, was im deutschen mit „Hart ist nicht genug“ deutlich weniger cool rüber kommt.

Kinsey: Interessante Charakterstudie mit Liam Neeson und Laura Linney, die mich spontan an A Beautiful Mind erinnerte. Alfred Kinsey ist ein Pionier der sexuellen Wissenschaft und seine Studie „Sexual Behavior in the Human Male“ war mit die erste, die sich dem Thema Sex wissenschaftlich näherte und entsprechend schockierte. Sieht nach ganz großem Kino im Oscarformat aus.

Die Dolmetscherin (The Interpreter): Thriller mit Nicole Kidman und Sean Penn. Auf einen UN-Botschafter soll ein Anschlag verübt werden. Mitbekommen hat diese Pläne die Dolmetscherin (Nicole Kidman) die danach von einem FBI-Mann (Sean Penn) beschützt wird. Vermutlich ist Nicole Kidman nicht so unschuldig, wie es auf dem ersten Blick aussieht. Regie führte Sydney Pollack, sieht spannend und interessant aus.

Barfuss: Deutsche Tragik-Komödie mit Til Schweiger und Johanna Wokalek. Ich halte Til Schweiger nicht für einen guten Schauspieler, sah ihn aber in Knockin on Heaven’s Door sehr gerne. Hier passt er auch irgendwie perfekt in den Film. Til wird im Film von Johanna verfolgt, die ein psychisch zurückgeblieben ist und einfach nicht mehr von seiner Seite weichen will. Fand das irgendwie reizend und dürfte gefallen.

Be Cool: Fortsetzung zu Schnapp Shorty. Der Trailer sieht so cool aus, dass ich einfach mal die Prognose wage, dass der Film vor Coolheit stirbt. Es ist wirklich lustig, die ganzen schrägen Typen zu sehen, zum Beispiel The Rock mit Afro-Matte, aber das hat man mit dem Trailer dann auch schon erledigt. Ich erwarte daher eine laue Nummer.

Boogeyman, The Ring 2, Hide & Seek: Nach den ganzen Comicverfilmungen kommt eine Horrorwelle auf uns zu. Hat vielleicht alles seine Berechtigung, aber so langsam wird es langweilig. Hier ein Buh, da ein böses Kind das viel zu erwachsen für sein Alter ist und obendrein auch noch besessen.

Wimbledon: Ich fand schon den ersten Trailer zuckersüß, dabei finde ich Kirsten Dunst nicht mal sonderlich ansprechend. Die Erklärung ist sicherlich die Produktionsfirm dahinter, Working Title, von denen Hits wie Notting Hill kamen. Daher erwarte ich hier eine herzerfrischende Story, gut ausgefeilte und schräge Charaktere, Charme sowie eine gewisse Wärme und natürlich ein Happy End.

3 Kommentare zu “Kinovorschau und Filmposter

  1. Hehe, vielen Dank für das Feedback, hatte den Film sowieso auf meiner Liste, aber mit Kirsten Dunst habe ich irgendwie ein Problem und ich kann nicht mal sagen, woran das liegt. Normal geht es mir nahe, wenn ich Frauen weinen sehe, bei ihr ist das anders, da ist es mir egal, sie wirkt irgendwie immer sehr kühl. Dafür finde ich Paul Bettany sehr cool, insofern wird das schon passen 🙂

  2. Ich habe Wimbledon schon komplett gesehen und er erinnert mich sehr an „Rocky“. Nur eben auf dem Tennisplatz und mit etwas älterem und zudem britischen Helden. Kirsten ist, und da muss ich entschieden wiedersprechen, eine Sensation. Ist sicherlich kein „must“ aber manch trüben Abend kann man damit schon mal vertreiben.

  3. olly schrieb: Daher erwarte ich hier eine herzerfrischende Story, gut ausgefeilte und schräge Charaktere, Charme sowie eine gewisse Wärme und natürlich ein Happy End.

    Und genau das wird es auch geben. Happy End allerdings… na ja. Lass dich überraschen.

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