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Tatsächlich Liebe

Das ist der Stoff, aus dem gute Filme gemacht werden. Man stelle sich einmal vor, dass man im Urlaub jemanden kennen lernt, es funkt und das einzige, was man weiß ist Wohnort und Vorname. Wenn der Wohnort dann auch noch eine Großstadt ist, wird das Ganze zur sprichwörtlichen Suche im Heuhaufen. Aber wie es immer so ist, echte Liebe findet einen Weg.

Das Ganze ist nämlich wirklich passiert, eine junge Frau suchte einen Carsten aus Kopenhagen, den sie im Urlaub kennen gelernt hatte. Um ihn zu finden, schrieb sie 340 Männer mit dem Vornamen Carsten haben einen Brief von der jungen Frau aus Fürth bekommen. Bevor weitere 1.100 Männer aus dem Umkreis Kopenhagens angeschrieben wurden, meldete sich schließlich der Gesuchte und die beiden führten ein „supernettes Gespräch“.

Eine rührende Geschichte. Die Chance, dass so etwas gut gehen kann liegen vermutlich ähnlich schlecht wie der Hauptpreis im Lotto, aber meinen Segen haben die beiden. Und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich ärgerlich darüber, dass ich a) nicht Carsten heiße und b) nicht in Kopenhagen lebe. Ich versuche mir gerade vorzustellen, was der Kerl wohl gedacht haben muss, als er von dem ganzen Rummel mitbekam. Also mit so einer Aktion hätte man mein Herz ganz gewiss.

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