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Ich habe die Zukunft gesehen

Interessierte Leser werden es schon mitbekommen haben, seit einiger Zeit liebäugele ich mit einem Wechsel ins Mac-Lager, spätestens seit der Vorstellung des Mac Mini wird das Ganze nun deutlich konkreter. Ob es nun ein Mac Mini, ein IMac oder ein Powerbook wird, habe ich noch nicht abschließend für mich entschieden, aber es wird auf jeden Fall etwas passieren. Ausschlaggebend war letztlich der Besuch eines Apple-Freaks am Dienstag. Dort konnte ich mir selbst einen Eindruck vom Arbeiten mit einem Mac unter Mac OS X machen.

Zunächst fiel mir natürlich der insgesamt stimmige Gesamteindruck des Betriebssystems und aller Programme auf. Hier ist wirklich bei jeder Anwendung die Menüführung identisch, selbst Microsoft hält sich fast korrekt daran. Hat man sich einmal an die Menüführung gewöhnt, kommt man schnell mit jeder anderen Anwendung auch zurecht. Ebenfalls sehr schön ist, dass sämtliche Programme miteinander arbeiten, statt mir das Leben als Anwender schwer zu machen. Ich benutze zum Beispiel nur ein Adressbuch, auf das ich aus allen Anwendungen zurückgreifen kann.

Installiere ich eine Anwendung schiebe ich das Programm einfach in den entsprechenden Programm-Ordner und das Programm läuft. Beim Deinstallieren schiebe ich es einfach in den Papierkorb und es ist weg. Keine alten Registry-Einträge, keine nicht mehr benötigten DLLs und Dateireste, die die Systemleistung unnötig beeinflussen. Zusätzliche Hardware, unter Windows immer ein großes Ärgernis mit vielen verschiedenen Treiber-Installationen, sind auf dem Mac auch kein großes Problem. Maus anschließen, kurz warten und einfach benutzen. Mac OS X wirkt auf mich, als wenn es darauf wartet, damit ich endlich mit ihm arbeite. Windows muss ich immer erst dazu überreden. Und Windows stellt sich dabei oft so nervig an, wie eine Frau, die nicht weiß, was sie eigentlich will.

Insofern werde ich zukünftig auf einem Mac arbeiten und den Windows-PC nur noch zum Spielen benutzen, was inzwischen sowieso nicht mehr sonderlich oft vorkommt.

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