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Fressorgie im Kino

Ich könnte jetzt eigentlich davon berichten, dass ich mit Olaf im Kino war und Alexander gesehen habe (Kritik folgt). Aber da fällt mir gerade auf, dass ich ein anderes Thema hier noch gar nicht breit getreten habe, dabei liebt es meine Schwester doch so. Zumindest fängt sie immer wieder davon ab. Und zwar geht es dabei um Olaf selbst bzw. seinen Appetit. Olaf gehört zu der Sorte Mensch, die man beinahe mit einem Teelicht röntgen kann. Wenn man ihn bei der Fütterung beobachtet, würde man aber nicht darauf kommen. Ich behaupte einfach mal, dass dieser junge Mann zwei Elefanten, drei Seekühe und fünf Schweine auf Toast essen könnte und danach sogar noch ein Minzblättchen runter bekommt. Und das Beste daran: Er würde nicht mal ein Pfund zu nehmen.

Meiner Schwester fällt dies jedes Mal auf, wenn wir unser legendäres Spaghetti-Bolognese-Essen abhalten. Da wird nämlich genau abgezählt, wie viel Nudeln er sich nimmt. Sie hat das genau im Auge und startet dann jedes Mal wieder einen Monolog mit ihm. Er könne ja gerne so viel Essen, solle dann aber gefälligst auch zunehmen. Was das nun mit dem Kinobesuch zu tun hat? Wir teilten uns das Sparmenü für 11 Euro. Zwei Softdrinks, Nic-Nacs, HARIBO Gummibärchen, Tacitos mit Salsa und eine Tüte Popcorn. Bereits vor der Pause streckte ich geschafft alle Fünfe von mir und kapitulierte vor dem Essensberg. Ich holte mir lieber noch einen Softdrink während Olaf die Rest verdrückte. Aber das Verrückte ist: Ich habe sicher ein Kilo dabei zugenommen, während er vermutlich noch abgenommen hat. Aber wenigstens hat er mir die roten Gummibärchen überlassen, das fand ich sehr, sehr nett.

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