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Frühjahrsputz – Teil 2

Nachdem ich ja bereits meine Erkenntnisse gezogen hatte, muss ich ja heute noch das abschließende Resümee der vorweihnachtlichen Putzaktion nachreichen inklusive Fotos. Zunächst mal muss ich sagen, dass es sich doch richtig schön anfühlt in dem rigoros sortierten Bürokratenzimmer (vormale Chaos-Büro) zu sitzen und sich hier zu beschäftigen. Ich muss auch gar nicht mehr so lange suchen, wenn ich mal kurz was notieren will. Wenn ich jetzt ein Kabel suche, gibt es dafür nur eine Anlaufstelle. Mal ganz davon abgesehen, dass die Sachen, die ich unter Garantie nicht mehr brauchen werde den Weg alles Irdischen gegangen sind. Dummerweise hält sich die Resonanz dann doch arg in Grenzen, aber wenigstens ich finde es toll so. Bilder gibt es weiter unten, oder wie üblich das ganze Chaos bei Flickr.

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Hello, I’m Bob!

Tada! Mal wieder ein neues Design. Wieder zurück beim Kubrick-Theme. Ich habe dabei ein altes Grafik-Layout von meinem Ex-Clankollegen wonk benutzt, das er mir eigentlich mal für eine normale Homepage erstellt hatte. Dazu bin ich nie wirklich gekommen und ich wollte das Ganze nicht ungenutzt lassen, da er sich dabei ja auch Mühe gegeben hat. Insofern begehen wir das neue Jahr mit dem „Bob-Design“ hier. Das bedeutet, dass auch die Flickr-Bildchen wieder da sind und auch die Latest Comments werden wieder angezeigt. Viel Spaß wie üblich.

Schade, schade

Mit den Jahren wird man immer bescheidener, was die eigenen Wünsche zu Weihnachten angeht. Je weiter ich zurück denke, desto länger werden die Wunschzettel, die ich zu Weihnachten angefertigt hatte. Wenn ich ehrlich bin, wäre ich sehr gut damit klar gekommen, überhaupt nichts zu bekommen. Umso überraschter war ich dann doch über das eine oder andere Geschenk. Gewünscht hatte ich mir eigentlich nur eine Sache, die dafür aber ganz fest. Schade nur, dass dieser Wunsch unerfüllt geblieben ist. Vielleicht sollte ich mir doch wieder mehr wünschen, früher hat das irgendwie besser geklappt. Und nein, ich verrate nicht, was es war, merke es mir dann eben für später 2005 vor.

Weihnachten ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt.

Oliver Hartmann, Dezember 2004

Playlist KW 52

Gesehen: Team America World Police (Kino), Ocean’s Twelve (Kino), Unterwegs nach Cold Mountain (DVD)

Gehört: Labyrinth Soundtrack, Genesis – Platinum Collection

Gespielt: Riddick (PC), Pirates! (PC), Frozen Throne (PC), Bejeweled 2 (PC)

Gefühlt: erschöpft und unausgeschlafen (schlafe schlecht)

Geleistet: Mein Büro in einer mehrtägigen Marathon-Session entrümpelt und auf Vordermann gebracht. Kaum wieder zu erkennen, obwohl trotzdem noch Platz für Gemoser war 

Gefreut: Über das überraschende Weihnachtsgeschenk von Degola, eine unerwartete Karte und über alle lieben Aufmerksamkeiten der letzten Tage.

Erkenntnis der Woche: Das es mir nicht möglich war – trotz der Kombination von Weihnachten und Urlaub – ein paar ruhige, entspannende Tage zu haben.

Vorsatz für aktuelle Woche: Nicht weiter über Vorsätze nachzudenken.

Heiligabend 2004 im Rückblick

So, das war also der Heiligabend 2004. Ich kann leider keine so gleichermaßen erquickende, lustige und auch traurige Geschichte wie Olaf beisteuern. Ein Fest der Familie ist es dann aber auch hier nicht geworden. Meine Schwester verbringt mit ihrem Freund und hat sich bereits vorgestern hier aus dem Staub gemacht. Meine Mutter ist vor ein paar Jahren leider verstorben, so blieb also nur mein Vater. Dieses Jahr hatten wir abgemacht, uns gegenseitig nichts zu schenken. Eigentlich machen wir das seit Jahren schon nicht mehr, dieses Jahr wurde sich aber auch erstmals daran gehalten. Schon irgendwie komisch, wenn die einzigen Geschenke, die vor einem liegen von Personen kommen, die man entweder aus dem Internet kennt oder für die man arbeitet. Es gab auch keinen Weihnachtsbaum oder ähnliches Schnick-Schnack, das einzige, was entfernt an Weihnachten erinnerte außer dem Datum ist meine Fensterdeko.

Den Tag habe ich zunächst mit Aufräumen verbracht und am Nachmittag mit einer ausgedehnten Runde Nordic Walking. Danach ein heißes Bad und dann das opulente Festmahl zubereitet. War wirklich lecker, auch wenn es nicht wie traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat gab. Danach schaute ich mir noch mit meinem Vater Unterwegs nach Cold Mountain an. Und war genauso wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich heulte am Ende und mein Vater verließ mit dem Erscheinen der Credits fluchtartig das Wohnzimmer, da er unheimlich Druck auf der Blase hatte. So ist das immer, ich werde nie verstehen, warum er nicht zwischendurch mal geht. Man kann ja Pause drücken. Danach habe ich das nächste Festmahl für Morgen vorbereitet. Ich konnte mir vorher nicht ausmalen, wie lange es dauern kann, 600 g Gehacktes in sehr kleine Klöße zu formen. Nun sitze ich hier und spiel noch ein wenig rum und freue mich auf Morgen. Was Morgen sein wird? Das verrate ich euch vielleicht später.