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Magische Momente 2004

Kino ist mein Leben. Ich habe dieses Jahr mehr als 80 Filme allein im Kino gesehen, dazu zahllose DVDs genossen oder eben auch weniger. Es gibt Filme, bei denen bekommen ich in manchen Momenten eine Gänsehaut. Nicht weil mir kalt ist, sondern weil sie mich so berühren und mitnehmen. Auch 2004 gab es einige dieser Moment:

Mystic River:
Die Szene in der Sean Penn erkennen muss, dass seine Tochter tot ist. Wie er völlig außer sich und zefressen vom Zorn nur mit mehreren Personen zurück zu halten ist. Selten kam ein Schauspieler so echt und real rüber wie in diesem Moment. Und diese Szene funktioniert immer wieder. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie die Szene wäre, wenn ich selbst Kinder hätte.

Unterwegs nach Cold Mountain:
Ja, es ist großer Kitsch, aber ich schäme mich nicht dafür. Natürlich das brutale Ende, bei dem Inman doch das Schicksal widerfährt, welches Ada im Brunnen gesehen hat. Meiner Meinung nach ganz großes zu unrecht nicht stark genug beachtetes Kino.

Fahrenheit 9/11:
Gleich am Anfang die Szene, bei der eigentlich nichts zu sehen ist und die eigene Fantasie den Schrecken auf die Leinwand bringen. Es reichen die aufgebrachten Stimmen und die Geräusche um die Türme wieder einstürzen zu sehen. Zu präsent sind die Szenen.

Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs:
Die Rede vor der finalen Schlacht. Ich kann mir nicht helfen, solche Szenen, die voller Pathos stecken lassen mich einfach nicht unberührt. Funktioniert hier nicht ganz so gut wie bei Braveheart, hat aber immer noch gereicht. Ebenfalls sehr mitgenommen hat mich die Szene mit Pippin, als er sein Lied für Denethor singt und einem sein Wahnsinn so brutal klar wird.

Before Sunset:
Allein der Trailer reicht aus für mich. Ansonsten ist der ganze Film voller kleiner, magischer Moment, die mich nicht unberührt ließen.

Der Untergang:
Die Szene in der Magda Göbbels ihre eigenen Kinder umbringt mit einer Eiseskälte, dass man sie beinahe im Kino spüren kann.

Lost in Translation:
Das Ende hat mir super gefallen und es ist im nachhinein genau das, was ich mir für diesen Film gewünscht habe.

Terminal:
Die aus dem Trailer bekannte Szene, bei der Catherine Zeta-Jones danach gefragt wird, warum sie denn ausgerechnet Viktor haben will, wo sie doch jeden anderen auch haben könnte.

Ein Kommentar zu “Magische Momente 2004

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