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Vom Kampf mit der Sprache

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Und dann auch noch reformiert und mutiert…

Die Rechtschreibreform ist gut, weil…
Es gibt doch ein paar Wörter, bei denen die Schreibweise nach der neuen Rechtschreibreform durchaus mehr Sinn gibt. Spontan fällt mir da ss in vielen Fällen statt ß ein.

Die Rechtschreibreform ist schlecht, weil…
Es eben genauso viele Fälle gibt, bei denen es einfach keinen Sinn ergibt. Spontane Beispiele, die die Mehrheit heute falsch schreibt sind: Majonäse (wobei die alte Schreibweise laut Duden auch OK ist) oder Portmonee (aus dem Grund würde ich auch immer eher Geldbörse schreiben).

Mein deutsches Lieblingswort in diesem Jahr ist…
Wochenende (ein bisschen ideenlos, aber wenigstens ehrlich)

Mein deutsches „Unwort“ in diesem Jahr ist…
Trainerfindungskommission

Das Wort, das ich immer falsch schreibe, ist…
Ich bin mir immer sicher, sympathisch falsch zu schreiben, dem scheint aber gar nicht so zu sein.

Es gibt in der deutschen Sprache kein Wort für „nicht mehr durstig“ („nicht mehr hungrig“ = satt). Mein Vorschlag für ein solches Wort:
Mein Vorschlag wäre gatt. Eine Mischung aus genug und satt.

Der Verein Deutsche Sprache fordert weniger Anglizismen. Dieses englische Wort/dieser Spruch nervt mich am meisten:
Es gibt da keinen speziellen. Ich finde es nervig, wenn überall englische Wörter benutzt werden, wo es absolut unnötig ist, weil es ein ebenso gutes deutsches Wort gibt. Warum downloaden, wenn man auch runterladen kann. Man muss ja nicht soweit gehen, wie es die Computer Bild macht, aber ein bisschen Besinnung auf die eigene Sprache kann nicht verkehrt sein.

Von Cult7

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