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Mission Impossible: Klinsi übernehmen Sie

Nachdem Kapitän Rudi Völler mit dem deutschen Flaggschiff Deutsche Nationalmannschaft mit dem Eisberg Tschechien kollidiert und danach bitter leck schlug, steuert man nun wieder ruhigeres Fahrwasser an. Einen erfahrenen Mann, auch gerne aus dem Ausland, wollte die Trainerfindungskommission (allein das Wort symbolisiert geballte Kompetenz) als Nachfolger präsentieren. Mit Jürgen Klinsmann hat man nun jemanden gefunden, der zumindest im Ausland wohnt und auf geballtes Fachwissen aus einem 14tägigen Trainer-Crashkurs für verdient gemachte Nationalspieler zurückgreifen kann. Gute Leute kosten gutes Geld und daher will man ihm die Mühen mit geschätzten fünf Millionen Euro pro Jahr vergüten.

Aber ein Mann reicht nicht und daher stellt man an seine Seite ein verdient gemachtes Shampoo-Model (Oliver Bierhoff). Immerhin hat er mal BWL studiert, insofern perfekt geeignet für den Posten eines Managers. Dritter im Bunde soll Holger Osieck werden. Das ist der Mann, der dem Kaiser die Getränke während der 90er WM reichen durfte. Er „soll als Trainer mit weit reichenden Kompetenzen an Klinsmanns Seite arbeiten“, also die Hütchen für den Slalomlauf aufstellen. Jetzt kann wirklich nichts mehr schief gehen. Eine Option für eine mögliche Vertragsverlängerung über 2006 hinaus lehnte Sonnyboy Klinsmann ab. Warum auch länger machen, 2006 ist er ja Weltmeister und man sollte auf der Spitze des Ruhmes abtreten. Alles gut durchdacht, fast wie beim DFB und der TFK.

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